Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten

Begonnen von selbiger, 18. April 2026, 06:49:15

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Dwight Manfredi und 4 Gäste betrachten dieses Thema.

Dagmar81


selbiger

Zitat von: Dagmar81 am 18. April 2026, 12:40:52ist für den Senat nicht überzeugend dargelegt worden...


ja richter,senat usw..von etwas zu überzeugen ist heute nicht einfach..wenn man zusehr auf linie getrimmt ist.soll sogar richter usw. geben die kan man mit rein garnichts überzeugen..diese leben in einer anderen welt..dieses land hat fertig..definitiv..
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.

Dagmar81

Nein - das ist ein Urteil im NAMEN DES VOLKES   und hier absolut richtig.

Kannst ja mal eine öffentliche Umfrage starten.. mal sehen wie das Ergebniss ist. na?

dieses land hat fertig..definitiv..   RICHTIG

Sheherazade

Zitat von: Vollloser am 18. April 2026, 13:44:13a DAS ist in dem Fall wohl das eigentliche Problem - die Nichtunterhaltspflichtfähigkeit des "Erzeugers".
Und dafür kann die Frau/Mutter i. d. R., wenn überhaupt, nur sehr bedingt etwas (Augen auf bei der Partnerwahl, und so !) !
Tja !

Bei mir setzt gerade Fremdschämen ein, wenn ich so etwas lese. Ich bin auch schon über 60 Jahre alt, aber ein solch rückständiges Denken über die Rollenverteilung innerhalb einer Ehe habe ich GsD nicht, auch nicht meinen Kindern vorgelebt.

Ach so, und die gute Frau war nur enttäuscht über ihre neue Tätigkeit, das hatte nichts damit zu tun, dass sie wieder an den Herd zu Mann und Kind wollte.
"In Krisenzeiten suchen  die Intelligenten nach Lösungen, während die Schwachköpfe nach Schuldigen suchen." Totó 1898-1967
"Wir leben in einer Zeit, in der sich Dummheit nicht mehr versteckt, sondern gewählt, bezahlt, beklatscht und als Erfolg verkauft wird."
"Höher, schneller, weiter!" ist nicht das Problem. Das Problem ist: "Ich zuerst!", "Alles meins!" und "Mir doch egal!"

GoetzB

Es ist doch absurd.

Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmer bis zu 6 Monate "testen".
Aber Arbeitnehmer nicht Arbeitgeber ?

Letztlich wenn der Job nicht gefällt, eben dem Arbeitgeber durch
kreative Unfähigkeit "Freude bereiten", das er eben selber kündigt.

Dagmar81


>> Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmer bis zu 6 Monate "testen". Aber Arbeitnehmer nicht Arbeitgeber ?

So ein Käse:
Steht dir doch frei zu kündigen und einen neuen Job zu suchen.




Sheherazade

Zitat von: GoetzB am 19. April 2026, 17:45:45Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmer bis zu 6 Monate "testen".
Aber Arbeitnehmer nicht Arbeitgeber ?

Doch, natürlich ist die Probezeit keine Einbahnstraße. Man sollte sich eben nur einen neuen Job zeitnah beschafft haben, wenn man von Sozialleistungen abhängig ist. Ganz so wie es auch Nichtleistungsbezieher machen.
"In Krisenzeiten suchen  die Intelligenten nach Lösungen, während die Schwachköpfe nach Schuldigen suchen." Totó 1898-1967
"Wir leben in einer Zeit, in der sich Dummheit nicht mehr versteckt, sondern gewählt, bezahlt, beklatscht und als Erfolg verkauft wird."
"Höher, schneller, weiter!" ist nicht das Problem. Das Problem ist: "Ich zuerst!", "Alles meins!" und "Mir doch egal!"

GoetzB

Ein Modell wo Arbeitslose erst mal den Job
testen dürfen, wäre ein Schritt hin zum Verstand.


Vollloser

Zitat von: Sheherazade am 18. April 2026, 14:36:55...ein solch rückständiges Denken über die Rollenverteilung innerhalb einer Ehe habe ich GsD nicht, auch nicht meinen Kindern vorgelebt.

Ich tippe mal, Du bist ostdeutsch sozialisiert !?
Sei wirklich Kunde - und keine Ware !

Dagmar81

>>Ein Modell wo Arbeitslose erst mal den Job testen dürfen, wäre ein Schritt hin zum Verstand.

Was testen? Ob einem der Chef oder Sekretärin gefällt?
Die Arbeit auch angenehm ist ... ja OK =>   Jeder kann jederzeit gehen oder gegangen werden? Das gibts doch genau so!


GoetzB

Ok, dann geht der Angestellte weiter unzufrieden zur Arbeit
und unter dem Strich schadet er dem Arbeitgeber.
Wenn es Systeme ohne Verstand so wollen, dann soll es so sein.

Oberfrank

Zitat von: GoetzB am 19. April 2026, 18:05:58Ein Modell wo Arbeitslose erst mal den Job
testen dürfen, wäre ein Schritt hin zum Verstand.



Jo - gibt es - nennt sich Probezeit
Gruss aus Oberfranken
Frank

selbiger

Zitat von: Dagmar81 am 19. April 2026, 17:49:59Steht dir doch frei zu kündigen und einen neuen Job zu suchen.

kündigen und auch nichts tun ist strafbar in deutschland.und geht mit sanktionen einher..völlig egal ob ich nen neuen job oder nicht..wenn die urväter der sozialgesetze sehen könnten was man mit deren werk gemacht hat..würden die sich nicht nur im grabe drehen..sondern stätig routieren..
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.

peter_m

Ohne Not seinen Job kündigen, ohne zu wissen, wovon man danach leben soll - auf so eine Idee kommen nur Menschen, die regelmäßig auf andererleuts Kosten Leben.

Wenn man, wie die Frau aus dem Artikel, "keine langfristige Perspektive im Marketingbereich eines Unternehmens" sieht, sucht man sich eine neue Stelle.

Dwight Manfredi

Zitat von: Oberfrank am Heute um 05:36:00Jo - gibt es - nennt sich Probezeit
Falsch, das wäre Probearbeit. Das ist eine gegenseitige Eignungsprüfung vor Abschluss eines festen Arbeitsvertrags. Es ist eine Art ,,Testlauf", um sicherzustellen, dass sowohl der Arbeitgeber als auch der Bewerber wirklich zusammenpassen.

Probezeit ist ein fester Bestandteil des bestehenden Arbeitsvertrags (meist die ersten 3 bis 6 Monate).