Wertewandel Die Deutschen haben keine Lust mehr auf Arbeit

Begonnen von selbiger, 30. September 2026, 10:59:53

⏪ vorheriges - nächstes ⏩

0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

selbiger

Wer sich mit seiner Arbeit identifiziert, ist in der Regel motiviert bei der Sache. Doch laut einer neuen Umfrage empfindet eine steigende Zahl von Menschen das Arbeitsleben als wenig erfüllend.

https://www.t-online.de/finanzen/ratgeber/beruf-karriere/id_101458704/berufestudie-viele-menschen-arbeiten-nur-noch-fuers-geld.html
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.

Dwight Manfredi

Die wichtigsten Kernpunkte der repräsentativen YouGov-Umfrage im Überblick:

Arbeit nur fürs Geld: Aktuell arbeiten 59 Prozent der Befragten hauptsächlich wegen des Gehalts. Dieser Wert ist im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozentpunkte gestiegen und hat sich seit dem Vor-Corona-Jahr 2019 (31 Prozent) fast verdoppelt.

Wunsch nach dem sofortigen Ausstieg: Wenn es finanziell machbar wäre, würden 54 Prozent der 15- bis 54-Jährigen sofort mit dem Arbeiten aufhören. Bei den älteren Beschäftigten (55 bis 64 Jahre) liegt dieser Anteil sogar bei 63 Prozent.

Arbeit ist nicht alles Familie und Freizeit ist viel wichtiger

Das deckt sich genau mit dem großen Trend, den auch die aktuelle HDI-Studie widerspiegelt. Die Prioritäten verschieben sich in Deutschland massiv: Weg von der klassischen Karriere hin zu mehr Lebensqualität, Freizeit und Zeit für die Familie.

Forderung nach neuen Arbeitsmodellen: Der Wunsch nach einer echten Work-Life-Integration führt dazu, dass Modelle wie die 4-Tage-Woche, flexible Gleitzeit oder Homeoffice bei Arbeitnehmern immer höher im Kurs stehen.

• Veränderter Stellenwert des Berufs: Früher definierte man sich stark über den Status und den Beruf. Heute ist für die Mehrheit eine gesunde Balance wichtiger, bei der die Arbeit den Rahmen für das restliche Leben finanziert, statt das Leben zu bestimmen.

Wandel bei der jüngeren Generation: Vor allem die Generation Z und jüngere Millennials (bis 26 Jahre) neigen stark dazu: Rund 46 Prozent von ihnen geben in Befragungen an, lieber arbeitslos zu sein, als in einem Job unglücklich und dauerhaft gestresst zu leben.



selbiger

ist völlig nachvollziebar..wenn ich meinen nachbarn fage der grade in rente gegangen ist..na was hast du in deinem leben ales so erlebt..??nichts ich kannte nur arbeiten.  :weisnich:
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.

Schnuffel01

Zitat von: selbiger am 30. September 2026, 13:45:02.wenn ich meinen nachbarn fage der grade in rente gegangen ist.

Möge er noch lange seine Rente genießen können!

Ein gerade in Rente gegangener Sportkollege berichtete mir unlängst freudig von seiner neuen Freiheit ohne Arbeit als Neurentner. Der ist richtig happy. Ich kann es verstehen.  :yes:
"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."   Jean-Claude Juncker

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.   Marie von Ebner-Eschenbach