Bargeldabschaffung - ja, nein, und wieso eigentlich - und überhaupt ?!

Begonnen von Eichhörnchen, 27. Oktober 2026, 17:33:50

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Eichhörnchen

Zu dem Thema Bargeldabschaffung hier mal ca. 3½ Stunden was aus´m "Aluhut" - und für einen trüben langweiligen nasskalten Novembertag.
Es werden Euch ordentlich die Ohren schlackern !
Voliá: https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/Sitzung-278--Die-Puppenspieler:2
Der eigentliche Vortrag geht so bei Stunde 0:23:00 los.

Wir kennen das ja nun schon aus jedem James Bond Film.
Es geht letztendlich immer um die Weltherrschaft !
Bis jüngst sind es die sog. "Globalisten" gewesen.
Die sog. "BRICS-Staaten" bilden schon etwas länger ein Konter - und nun ist in den letzten Jahren eine neue dritte Macht groß geworden (bzw. wird gerade groß). Und zwar die Technokratie (die Technokraten).
Die Globalisten ("Petro-Dollar", "Fiat-Geld") gehen gerade pleite. Und daher muss was neues her.
Ich habe über die 3½ Stunden in dem Film oben mal eine grob übersichtliche Zusammenfassung erstellt: Sie dürfen diesen Dateianhang nicht ansehen.
Sei wirklich Kunde - und keine Ware !

Hary

Ich habe vor allem bei Stimmen aus Verbänden und co immer so den Verdacht man hetzt bewusst gegen Alternativen zum Bargeld. Bei Lobbyverbänden muss man immer fragen: Cui bono? (Wem nützt es?). Macht ja auch Sinn, mit Bargeld kann man als Gewerbetreibender verschleiern wo man welche Summe vom Kunden bekommen hat, bei Kartenzahlung und co funktioniert dies nicht.

Das gleiche betrifft Firmen, digitale Währungen zeigen alle Geldflüsse im Detail und man kann nur schwer mit kreativer Buchung diese verschleiern...

Natürlich kann man das Argument der Überwachung anführen, aber das trifft ja heute auch bei Bargeld zu. Erst vor kurzem habe ich einen Bericht gesehen, wie Bargeldflüsse ganz genau nachverfolgt werden können. Ein Geldschein ist also auch nicht so anonym wie viele von euch glauben. Mit Seriennummer und anderen Merkmalen kann man sehr genau nachvollziehen wo der Schein zu welcher Zeit war und theoretisch sogar wer ihn am Automat gezogen hat...

Hier sind staatliche Stellen aber tatsächlich eher weniger das Problem. Schau dir einmal hier in Deutschland die Unternehmen im Einzelhandel an. Die Ketten hinter Rewe, Netto, Norma, Lidl, Kaufland und co kannst du an einer Hand abzählen. Mit Kundenkarten/Apps und anderen technischen Hilfsmittel können diese bereits jetzt sehr detaillierte Profile erstellen wann wer mit welchem Geldschein einen Einkauf tätigt, wer diesen Schein wieder ausgezahlt bekommt und wann er wo für was wieder ausgegeben wird... Das ist das Ergebnis wenn drei oder vier Firmen im essentiellen Bereichen alleine sind...

Das Argument der Abhängigkeit ist natürlich richtig. Bargeld zuhause kann nicht einfach mal auf Knopfdruck oder bei einem Fehler "Verschwinden"... Aber im Grunde geht es um Staat vs. Tech-Monopol... Wem vertraut ihr nun mehr, dem Finanzhaien und den 10 Menschen die ganz oben stehen und nur euer bestes (nämlich euer Geld) wollen, oder dem Staat? In dem Fall ist zumindest für mich die Wahl recht einfach...

Vor allem ändert sich für den Staat selbst ja wenig an den Erkenntnissen die er bekommt bei digitalen Währungen. Er hat ja bereits umfassende Informationen über jeden von uns. Finanzamt, Behörden wie Familienkasse, Jobcenter, Krankenkassen und so weiter und so weiter. Er kann also bereits jetzt sehr gut einschätzen was jemand verdient, besitzt und was er wohl statistisch gekauft hat... Die Angst ist also auch teilweise übertrieben, da die meisten Ängste bereits realität sind...

Kurz: Wer legal am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, dessen wirtschaftliche Existenz ist für den Staat schon heute ein offenes Buch. Eine digitale Währung würde für den normalen, steuerehrlichen Bürger datentechnisch kaum noch etwas ändern, da die wesentlichen Parameter ohnehin erfasst sind.