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Autor Thema: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten  (Gelesen 4053 mal)

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Offline Ottokar

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Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten

Seit nunmehr 14 Tagen befinden sich sechs junge Menschen zwischen 18 und 27 in Berlin im Hungerstreik. Sie fordern ein öffentliches Gespräch mit den Kanzlerkandidaten Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz über die Klimapolitik der künftigen Regierung.
Auf spiegel.de ist ein Interview mit zwei der Streikenden vom 10.09.2021 zu lesen.
Angesichts der immer gravierenderen Auswirkungen der Klimaveränderungen fordern diese sechs jungen Menschen klare Bekenntnisse von den Kanzlerkandidaten, zumindest jedoch das Recht und die Gelegenheit, ihnen ihre Ansichten persönlich mitzuteilen. Dieses zutiefst demokratische Grundrecht wird ihnen jedoch verwehrt, keiner der Kanzlerkandidaten ist bereit, sich den Streikenden zu einem Gespräch zu stellen.
Ist es Arroganz, Ignoranz oder Feigheit, die Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz hindert, ein persönliches Gespräch mit den Menschen zu führen, die einmal die Folgen ihrer Klimapolitik am eigenen Leib erfahren werden?
In jedem Fall zeigen die Reaktionen der Kanzlerkandidaten deutlich, was diese und ihre Parteien vom Wähler und deutschen Bürger halten, nämlich gar nichts. Von keiner der großen Parteien wird diesem hier ein Mitspracherecht zugebilligt, nicht mal eine Anhörung seiner Nöte und Ängste.
Das beweist, wie weit sich die deutsche Politik bereits vom Demokratiegedanken entfernt hat.

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Online crazy

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #1 am: 12. September 2021, 11:32:01 »
Naja, alle 3 haben was gemeinsam.
Sie befinden, dass sie schon genug tun, um das Grundgesetz zu achten.
Der Staat, respektive die Regierung ist nämlich schon per Gesetz dazu verpflichtet die Umwelt und Natur zu schützen und zu erhalten

Offline Ottokar

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #2 am: 12. September 2021, 11:34:07 »
Zitat von: crazy am 12. September 2021, 11:32:01
Der Staat, respektive die Regierung ist nämlich schon per Gesetz dazu verpflichtet die Umwelt und Natur zu schützen und zu erhalten
Das tut er/sie aber nachweislich nicht: Deutschland verfehlt Klimaziele für 2030 und 2040
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Online crazy

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #3 am: 12. September 2021, 11:40:17 »
Das stimmt.
Nun haben wir das Problem, dass es einen großen Teil der Wahlberechtigten quasi am Arsch vorbeigeht.
Hier und jetzt-ich will mein dickes Auto weiter fahren,ich will weiter billig überall hinfliegen, ich will weiter jede Menge unnötigen Abfall produzieren, alle 2 Jahre einen neuen TV,ein neues Smartphone,das neueste Tablet, mein Kleiderschrank muss überquellen usw usw...
Dass Kohle unrentabel und schädlich ist weiß auch jeder in der Lausitz. Trotzdem lassen sie es zu, dass weiter ganze Dörfer abgerissen werden und jaulen, dass damit irgendwann mal Schluss sein wird...

Offline Alibaba

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #4 am: 12. September 2021, 11:40:45 »
Was die Klimapolitik betrifft ist das von allen doch nur schönes Wahlgeschwurbel.
Genau wie die von Barbock versprochene RS-Erhöhung um 50,- €, was sie 2 Tage später schon wieder relativiert hat in "schrittweise Erhöhrung".

Zitat von: Ottokar am 12. September 2021, 11:23:33
Ist es Arroganz, Ignoranz oder Feigheit,
Wohl alles 3 zusammen.
Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist deine größte Chance.

Online crazy

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #5 am: 12. September 2021, 11:47:11 »
Daher gut, dass es nicht nur um die Wahl von 3 Parteien geht. Es gibt genügend andere Angebote aus denen man sich das für sich am besten passende auswählen kann.
Die Unzufriedenheit wächst, andere haben vielleicht die passende Antwort?

So lange jedoch alte über die Zukunft der jungen abstimmen überwiegt Besitzstandswahrung und Mehrung

Offline Ottokar

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #6 am: 12. September 2021, 12:10:07 »
Nun haben wir das Problem, dass es einen großen Teil der Wahlberechtigten quasi am Arsch vorbeigeht.
Anhand welcher repräsentativen Datenerhebung kommst du zu dieser Aussage?

Den Leuten geht weder Klimapolitik noch Politik allgemein am Arsch vorbei, vielmehr sind die Allermeisten aufgrund der jahrzentelangen Lügen der Regierungen und Politiker frustriert und fühlen sich ohnmächtig. Und warum? Weil ihre Meinungen, Sorgen und Ängste entweder ignoriert oder sie deshalb sogar diffamiert werden - von gerade denjenigen, die in höchst verlogener Weise auf das Grundgesetz schwörten, ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen und Schaden von ihm abzuwenden.
Stattdessen wird "das deutsche Volk" von der Regierung nicht mal angehört und Teile des eigenen Volkes werden öffentlich diffamiert und verunglimpft, wenn es dem eigenen Machterhalt nützlich erscheint.
Tatsächlich müsste man alle Regierungen der letzten Jahrzehnte wegen vorsätzlichem Bruch ihres Amtseides belangen.

Ich finde es überaus MUTIG, das einige sogar in den Hungerstreik treten, um so den Politikern diese Frustration zu verdeutlichen.
Aber offenbar leben letztere schon zu weit von der Realität entfernt in ihrer eigenen Welt, in der Bürger nur ein lästiges Hindernis auf dem Weg zu Macht und Selbstbestätigung sind. Was es bedeutet, Politiker zu sein und zu regieren, haben die Meisten entweder vergessen oder nie gelernt. Die Demokratie ist längst zum Selbstzweck der Bundestagsfraktionen verkommen.
« Letzte Änderung: 12. September 2021, 12:28:04 von Ottokar »
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Offline Fettnäpfchen

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #7 am: 12. September 2021, 12:36:41 »
 :flag:

Ja es ist mehr als traurig was da so nicht gemacht wird.

Und ich beobachte das seit Ende der 70er Jahre. Da wurde das noch Klimakatastrophe genannt und schlichtweg verleugnet und den Verschwörungstheorien zugeordnet.

Meine erste persönliche Erfahrung war nach der Bundeswehrzeit als ich in meinen Lehrberuf Maler zurückkam. Während meiner Lehrzeit, wir bauten auch die Gerüste auf, konnte man sich überall am Metall (Alu) festhalten nach der BW Zeit ging ich aus dem Schattenbereich in den Sonnenbereich und da war sogar ein schmerzhafter Unterschied am Alu festzustellen allein durch die direkte Sonneneinstrahlung.
Für mich war das Beleg genug das da einiges nicht mehr stimmt. Das war die Anfangszeit des Ozonlochs (wobei dies offiziell erst 85 entdeckt wurde) von dem man ja schon ewig nichts mehr hört. In Australien wurde Jahre später davor gewarnt sich länger als 15 Min. am Stück in der Sonne aufzuhalten.
https://www.br.de/wissen/ozonloch-antarktis-suedpol-arktis-fckw-ozonschicht-100.html

Vor ein paar Wochen kam der Harald Lesch in eine Sondersendung wegen Überschwemmung und Klimawandel ziemlich am Anfang auf die Idee das Wort Klimawandel doch in das zu ändern was es eigtl. heißen sollte nämlich Klimakatastrophe.

Der Verein Campact ruft ja zu einer Klimawahl auf. Hier mal was ich als letztes von denen bekommen habe:
Zitat
Der 26. September ist ein Schicksalstag – dann entscheidet sich, wie es in Deutschland beim Klimaschutz weitergeht. SPD, Union und Grüne liegen dicht beieinander. Es kommt auf jede einzelne Stimme an. Deshalb schreibt Ihnen heute Campact-Vorstand Christoph Bautz. Bitte lesen Sie diese wichtige E-Mail.

Hallo xxxx

schauen Sie auch bei jeder Umfrage gebannt auf den schwarzen Balken von CDU und CSU? Er wird fast täglich kleiner – zuletzt waren es nur noch 19 Prozent.[1] Die Partei, die in den letzten Jahren ein Abo aufs Kanzleramt hatte, könnte nach dieser Bundestagswahl in der Opposition landen. Doch gleichzeitig sehe ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, dass sehr viele eine entscheidende Frage quält: Wen soll ich jetzt wählen?

Sie schwanken, wälzen taktische Argumente. Sollen sie ihre Stimme dieses Mal strategisch einsetzen? Oder doch wieder der Partei geben, deren Programm sie am meisten überzeugt? Viele, die eigentlich von der SPD enttäuscht sind, wollen nun doch Scholz wählen. Damit Laschet nicht Kanzler wird. Andere wenden sich von den Linken ab – sie glauben nicht, dass es die Partei in eine neue Regierung schafft. Und etliche Grünen-Anhänger*innen sind unsicher, ob sie grün wählen sollten, solange die eine Jamaika-Koalition nicht klar ausschließen.

Das alles kann ich gut verstehen. Aber es macht mir auch Sorgen. Wenn viele Menschen taktisch wählen – und zwar mit Blick auf mögliche Bündnisse und nicht auf Inhalte –, geht ein entscheidendes Thema unter: das Klima. Das wäre eine Katastrophe. Denn diese Wahl ist unsere letzte Chance, das 1,5-Grad-Ziel noch einzuhalten. Im Pariser Klimaabkommen haben wir uns verpflichtet, die Erderwärmung unter dieser Grenze zu halten. Klappt das nicht, könnten wir endgültig in die Klimakrise abrutschen.

Ich bin überzeugt: Dieses Mal müssen wir dem Klima bei unserer Wahlentscheidung absolute Priorität einräumen. Doch ich weiß auch, dass viele Menschen noch grübeln und unsicher sind. Sie will ich erreichen – und mit den Fakten versorgen, die im Wahlkampfgetöse untergehen. Die entscheidende Frage ist: Wie stehen die Parteien zu den wichtigsten, ganz konkreten Vorhaben zum Klimaschutz?

Zusammen mit meinen Kolleg*innen habe ich deshalb die Wahlprogramme analysiert. Die Positionen zum Klimaschutz haben wir in einer knappen Übersicht zusammengefasst. Bitte schauen Sie hinein – und teilen Sie die Analyse.
Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!

Das Campact-Netzwerk umfasst 2,3 Millionen Menschen; gemeinsam können wir in den nächsten Tagen richtig viele Wähler*innen erreichen. Machen Sie mit, xxx: Klicken Sie auf den Button und teilen Sie den Check – oder leiten Sie diese E-Mail an Freund*innen und Bekannte weiter.
Hier klicken, um Klima-Check anzuschauen und zu teilen

Einige stolpern bei der Übersicht vielleicht darüber, dass sie keine Kleinstparteien enthält. Ich bin überzeugt – bei dieser Wahl schadet es, eine Kleinstpartei zu wählen. Deshalb sage ich meinen Freund*innen und Bekannten auch: Überlegt in Ruhe, welche der größeren Parteien ihr wählt. Aber bitte gebt eure Stimmen diesmal keiner Kleinstpartei. Ich betone das „diesmal“ immer sehr. Denn Kleinstparteien können ein wichtiges Element in einer parlamentarischen Demokratie sein – nur eben nicht bei dieser Wahl.

Kleinstparteien waren immer wieder entscheidend, um zu wenig beachtete Themen auf die politische Agenda zu setzen – von den Grünen Anfang der 1980er Jahre bis zu den Piraten. Doch 2021 ist alles anders. Diesmal müssen wir unsere Kräfte bündeln. Auf die Parteien, die ambitionierten Klimaschutz wollen – und die eine echte Chance haben, der nächsten Regierung anzugehören.

In Umfragen kommen Kleinstparteien gerade zusammen auf bis zu 9 Prozent.[2] Doch die Tierschutz-Partei, Volt oder eine Klimaliste zu wählen, das wird dazu führen, dass diese Stimmen verfallen. Dabei könnten diese Stimmen den entscheidenden Unterschied machen – wenn sie an die großen Parteien gehen, die sich für mehr Klimaschutz einsetzen. Ansonsten freuen sich die Klimablockierer von Union, FDP und AfD.

Damit das Klima bei dieser Wahl gewinnt, müssen die Menschen erfahren, welche der im Bundestag vertreten Parteien sich am überzeugendsten für den Klimaschutz einsetzt. Dafür haben wir den Klima-Check erstellt. Bilden Sie sich selbst ein Urteil. Teilen Sie die Übersicht – oder leiten Sie diese Mail an Freund*innen und Bekannte weiter.
Hier klicken, um Klima-Check anzuschauen und zu teilen

Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: Der Youtuber Rezo findet in seinem neuen Video eindringliche Worte. „Diejenigen, die am meisten unter dieser Krise leiden werden, sind die Jungen. [...] Doch Ihr, die Älteren, entscheidet: Ihr habt die Zukunft der jungen Leute in der Hand. Und ohne Euch können wir das nicht schaffen.“[3] Am 26. September haben wir alle die Wahl – und können fürs Klima stimmen.
Hier klicken, um Klima-Check anzuschauen und zu teilen

[1]„Wahl-Umfrage: Union stürzt auf Tiefstwert von 19 Prozent, SPD bei 25 Prozent“, Berliner Zeitung Online, 7. September 2021

[2]„Sonntagsfrage Bundestagswahl“, wahlrecht.de, eingesehen am September

[3]„Zerstörung Teil 2: Klima-Katastrophe“, Youtube-Kanal von Rezo, 4. September 2021

Also informieren ist eh klar und wer dann seine Prioritäten wo setzt kann uU helfen, ...je nach dem was von den "Großkopferten" dann umgesetzt wird.

MfG FN
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Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

Online crazy

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #8 am: 12. September 2021, 12:40:03 »
Statista hilft.
Rezo auch...
60,4 Millionen Menschen in Deutschland dürfen bei der Bundestagswahl 2021 wählen - davon sind 31,2 Millionen Frauen und 29,2 Millionen Männer. Im Vergleich zur Urnengang ist die Zahl der Wahlberechtigten laut Pressemitteilung des Bundeswahlleiters leicht zurückgegangen. "Grund für den Rückgang ist die demografische Entwicklung. So sind seit 2017 mehr Deutsche gestorben, als volljährig wurden und damit ins wahlberechtigte Alter kamen." 2,8 Millionen Erstwähler:innen dürfen zum ersten Mal ihre Stimme abgeben - das sind 4,6 Prozent alle Wahlberechtigten. Deutlich mehr Gewicht haben indes die Stimmen der älteren Bürger:innen. Rund 58 Prozent der potentiellen Wähler:innen sind 50 Jahre und älter, wie die Statista-Grafik zeigt. Dagegen macht die U30-Altersgruppe weniger als neun Prozent der Stimmberechtigten aus.

Was interessiert die über 50 jährigen ?
Wie komme ich noch an mehr Geld, an noch mehr Rente, kann ich mir das neue Auto leisten etc...

Haben wir in 30 oder 40 Jahren noch sauberes Trinkwasser in ausreichender Menge haben kann dieser Altersgruppe egal sein. Es gibt nur wenige die 90 und älter werden und ob man das ist man jetzt mitte 50 erlebt?

Gehen wir davon aus, dass die 2,8 Miliionen Erstwähler tatsächlich weder CDU noch SPD noch Grüne noch FDP wählen-allein wegen der Umweltthemen- so hat ihre Stimme zwar das Verhältnis geändert,gegen die 58 %  kommen sie jedoch nicht an. Selbst nicht wenn auch die bis 30 jährigen ihre Stimme den etablierten Parteien die Stimme verweigern.

Was nicht passieren wird. Denn auf Fragen wie-würden Sie auf einen Flug verzichten, würden Sie auf ein Auto verzichten oder wenigstens kurze Wege bis 5/6 Kilometer mit dem Fahrrad erledigen,würden Sie auf Einwrggetränke verzichten u.ä. reagieren auch die meisten jüngeren entsetzt. Auch wenn sich in den Städten ein klein wenig verbessert , Radwege ausgebaut werden und der Parkraum knapper und teurer wird

Offline harry

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #9 am: 12. September 2021, 12:44:05 »
Zitat von: Ottokar am 12. September 2021, 12:10:07
schon zu weit von der Realität entfernt in ihrer eigenen Welt, in der Bürger nur ein lästiges Hindernis auf dem Weg zu Macht und Selbstbestätigung sind.
Volle Zustimmung !!
Um klar zu sehen reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung.(A. de Saint-Exupéry)
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Offline Ottokar

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #10 am: 12. September 2021, 13:25:43 »
Was interessiert die über 50 jährigen ?
Wie komme ich noch an mehr Geld, an noch mehr Rente, kann ich mir das neue Auto leisten etc...

Haben wir in 30 oder 40 Jahren noch sauberes Trinkwasser in ausreichender Menge haben kann dieser Altersgruppe egal sein. Es gibt nur wenige die 90 und älter werden und ob man das ist man jetzt mitte 50 erlebt?
Gehts noch, du Rassist???
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Online crazy

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #11 am: 12. September 2021, 13:51:21 »
mhhh...wusste gar nicht, dass Alter eine Rasse ist.
OK, bei Katzen und Hunden kenne ich Rassen. Die haben aber nichts mit dem Alter der Katzen,Hunde zu tun.

Danke, Otto ,da kann ich noch was lernen. Mein Alter ist eine Rasse

Offline Ottokar

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #12 am: 12. September 2021, 14:20:33 »
Rassismus = Rasse == Wissenslücke
Rassismus hat nichts mit Rasse zu tun. Rassismus ist viel älter als der Rasse-Begriff und ist jede Art der Ausgrenzung von Personengruppen aufgrund spezifischer Merkmale.
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Offline Nirvana

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #13 am: 12. September 2021, 17:17:41 »
Es gibt kein Grundrecht auf Audienzen bei Kanzlerkandidaten.

Online blaumeise

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Re: Hungerstreikende in Berlin fordern Klimagespräch mit Kanzlerkandidaten
« Antwort #14 am: 12. September 2021, 18:28:46 »
Es gibt aber ein Recht auf Zukunft: https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2021-04/klimaschutzgesetz-umwelt-verfassungsklage-freiheitsrechte-verfassungswidrig-junge-menschen-franziska-hess

Die Kanzlerkandidaten tun sich keinen Gefallen damit, diese jungen Menschen zu ignorieren. So einen Einsatz wie einen Hungerstreik muss man erst mal bringen.