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Autor Thema: Wie gegen übergriffigen/grenzüberschreitenden Sachbearbeiter vorgehen?  (Gelesen 4926 mal)

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Offline Balindys

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Re: Wie gegen übergriffigen/grenzüberschreitenden Sachbearbeiter vorgehen?
« Antwort #75 am: 22. Februar 2019, 07:13:24 »
Von mir aus kann jeder auf mein Profil bei Facebook schauen, wer dazu Lust hat. Grade dafür poste ich ja, speziell politische Dinge, bewußt öffentlich.
Es geht auch nicht darum, dass der Herr SB auf meinem Profil war, sondern, dass er nach seiner Aussage nach meiner Person gesucht hat und zwar mit dem Zweck (zumindest lässt sein Verhalten dies stark vermuten), mich unter Druck zu setzen. Und ich reagiere sehr allergisch darauf, wenn jemand mir gegenüber versucht, ein gewisses Machtgefälle zu seinen Gunsten vorzutäuschen.

Hätte er nach meiner Person gesucht und nix gesagt: alles in Butter, seine Sache, womit er sich die Zeit vertreibt. Aber zu suchen und dann versuchen, mich damit unter Druck zu setzen - NoGo! Du darfst auch nicht vergessen, es gibt zu viele andere Menschen, die sich davon eingeschüchtert fühlen und dann "kuschen". Diese Methoden beim JC gehen einfach gar nicht und da hat dann auch ein SB nicht im Privatleben des Elos rumzuschnüffeln - egal, wie offen dieser es (zB auf FB) legt.
Zumindest nicht ohne vorher eine Miranda-Warnung im ALG2-Antrag einzubauen.
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Offline Balindys

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Re: Wie gegen übergriffigen/grenzüberschreitenden Sachbearbeiter vorgehen?
« Antwort #76 am: 22. Februar 2019, 15:17:58 »
So, heute kam dann auch Antwort vom SB himself, in dem er die Löschung der Telefonnummer bestätigt.
Leider kann er mir mit dem ärtzlichen Dienst nicht weiter helfen, da diese wohl die Termine selbst vergeben (so ein Ärger :grins:).
Das mit dem Namen musste er mir noch bei pulen. So was nennt man wohl "mit Stöckchen und Steinchen schmeißen".
Dabei weiß ich gar nicht, was er will - ich hab nur den (Doppel)Namen benutzt, mit dem er sich auf dem AB höchstpersönlich vereewigt hat.  :weisnich: :grins:

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Offline Maunzi

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Re: Wie gegen übergriffigen/grenzüberschreitenden Sachbearbeiter vorgehen?
« Antwort #77 am: 23. Februar 2019, 16:35:20 »
Es wurde im Auftrag unterzeichnet -> man kennt wohl dort nicht seinen kompletten Namen^^ Bin gespannt wann bei dir der Datenschutzbeauftragte vor der Tür steht weil du böse warst und den Schutz seiner Daten missachtet hast...  :lachen: (wer die Ironie findet darf sie behalten, ist genug für alle da)

Online AlterGaul

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Re: Wie gegen übergriffigen/grenzüberschreitenden Sachbearbeiter vorgehen?
« Antwort #78 am: 24. Februar 2019, 11:08:31 »
Es wurde im Auftrag unterzeichnet ->
Ja und? Erkläre doch mal bitte die Vor- und Nachteile bezüglich unterzeichnen im Auftrag und welche Schlüsse sich daraus noch ziehen lassen. Aber bitte die Verweise auf die Quellen nicht vergessen.
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Thomas Jefferson

Offline Maunzi

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Re: Wie gegen übergriffigen/grenzüberschreitenden Sachbearbeiter vorgehen?
« Antwort #79 am: 24. Februar 2019, 13:33:12 »
Im Auftrag bedeutet das es nicht zwangsläufig aus der Feder des Sachbearbeiters stammen muss sondern auch "im Auftrag" desjenigen erstellt und unterzeichnet worden sein kann. Derjenige welcher das Schreiben verfasst und unterzeichnet hat kennt ggf den vollständigen Namen des Sachbearbeiters nicht.

Was du da jetzt mit Vor und Nachteilen willst ist mir schleierhaft.

Offline Balindys

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Auf geht's in eine neue Runde:
nachdem ich von dem übergriffigen Sachbearbeiter erstmal nichts mehr gehört habe (bin seitdem durchgängig AU geschrieben) und der letzte Versuch, eine EGV abzuschließen, somit im Sande verlief, bekam ich für Anfang Juli einen Termin zur Vorstellung beim ärztlichen Dienst. Dort wurden ein paar auserwählte Turnübungen mit mir durchgeführt ("Können Sie auf einem Bein stehen?"; "Können Sie mit gestreckten Beinen Ihre Zehenspitzen berühren?"), ich wurde gewogen und befragt ("Wie ist Ihre allgemeine Kondition bei Bewegung?") und schließlich hat man dort festgestellt, dass ich körperlich in einer guten, arbeitsfähigen Verfassung bin. War für mich nun keine besondere Überraschung, schließlich bin ich robust wie ein Pferd, nur liegt ja mein Problem in der Psyche...

Letzten Freitag hatte ich dann eine Vorladung beim SB zur Eröffnung des Gutachtens, in dem ich als für 3 Stunden Einsatzfähig bescheinigt wurde. Auf die Frage meines SB, wie ich es jetzt weiterführen möchte und warum ich entgegen des Gutachten immer noch krankgeschrieben bin, entgegnete ich, dass ich der Fachkraft in der psychatrischen Institutambulanz vertraue, was ihrer Einschätzung meines Zustandes betrifft, da die AU-Bescheinigungen dort nicht aus Freundlichkeit ausgestellt werden. Daher würde ich meine nähere Zukunft bezüglich der Arbeitsvermittlung eher nach diesem Umstand ausrichten.

SB war dann bemüht, mir jede Menge Wege aufzuzeigen, von "Zur Not müssen wir dann noch den ärztlichen (medizinischen?) Dienst der Krankenkasse einschalten" über "Rufen Sie Ihre Krankenkasse an, ob Sie bei einem Psychiater auch auf Privatversicherten Basis behandelt werden, wenn Sie auf dem üblichen Weg keinen finden" bis hin zu "Sie sollten unbedingt zum HAB Gesundheitsnavigator (https://www.hamburger-arbeit.de/gesundheitsberatung/) gehen".
Der Option des MDK habe ich mich offen gegenüber gezeigt, da ich nichts zu verbergen habe, den Austausch mit der meiner Krankenkasse habe ich abgewiesen, da ich mich bereits auf der Suche befinde und dem HAB... da ich bereits an 2 Stellen eingebunden bin, habe ich diesen abgelehnt. Fand er nun so gar nicht toll und wurde auch direkt wieder giftig. Er begann dann, mir mangelnde Bereitschaft vorzuwerfen und beschrieb, wenn gleich sehr höflich, durch die Blume, dass er mich für unwillig und faul hält. Sei's drum.

Dann kam (leider ohne Trommelwirbel) der ersehnte Moment der Vorlage der neuen EGV, wobei ich ihm (zugegeben etwas rüde) die Freude des Augenblicks nahm, in dem ich seine Bemühung, mir den Inhalt zu erläutern, direkt im Ansatz stoppte, indem ich ihm mitteilte, ich würde sie mir zu Hause in Ruhe durchlesen. SB reagierte darauf wie erwartet reflexartig mit der Androhung eines Verwaltungsaktes und ließ ein wenig Irritation durchscheinen, dass ich diese Möglichkeit als Vorteil für mich kommunizierte.

Nach einem weiteren, kurzen Austausch höflicher Giftigkeiten entließ er mich mit der Auflage, die EGV unterzeichnet bis zum 16.08. wieder einzureichen.
Daher wäre es supernett, wenn ihr da einen Blick drauf werfen würdet. Mir sind zwar so schon ein paar Punkte ins Auge gefallen, aber ich würd da gern auf Nummer sicher gehen. Lasst mich schon im voraus meinen Dank aussprechen dafür!  :smile:

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Offline ella

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https://hartz.info/index.php?topic=726.0

Den Ratgeber von hier gut lesen.Bevor Du was machst. Lächel :grins:

Offline dobi

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In deiner neuen EinV steht ja wieder der ÄD drinne ?

Auch Punkt 3, ich dachte das sollte jetzt klar sein ?

Offline Balindys

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Das mit dem ÄD ist mir auch aufgefallen. Ich weiß aber nicht, ob er zu faul war, dass rauszunehmen (stand in dem 1. EGV-Versuch schon drin) oder ob er damit den MDK meint. Genauso bescheuert ist die Formulierung "Fortschreibung der EGV vom 14.01., denn diese ist ja nie zustande gekommen.
Allerdings werde ich mich hüten, bei ihm nachzuhaken...
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