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Autor Thema: Muss man ein PayPal-Konto angeben/melden?  (Gelesen 410 mal)

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Offline T89

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Muss man ein PayPal-Konto angeben/melden?
« am: 12. Februar 2020, 20:53:49 »
Hallo,

ich kaufe extrem wenig im Online-Geschäft, zahle eigentlich lieber alles in bar. Doch manchmal dauert eine Überweisung zu lange und das geht ja mit PayPal schneller.

Bisher besitze ich nur ein Girokonto und überlege mir nun, ob ich mir mal eins ''erstelle''. Muss man ein PayPal-Konto umgehend dem Jobcenter mitteilen? Findet auch hier ein Kontenabgleich (habe hier mal gelesen, dass Jobcenter Auskunft darüber erhalten können, wie viele Konten man besitzt) statt oder nicht? im Grunde genommen verbirgt man ja nichts mit einem PayPal-Konto, da ja auch alles sichtbar ist auf dem Kontoauszug.


Online crazy

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Re: Muss man ein PayPal-Konto angeben/melden?
« Antwort #1 am: 12. Februar 2020, 21:02:04 »
Das Paypal muss angegeben werden. Es werden auch gelegentlich Nachweise gefordert. Man kauft nicht nur über Paypal sondern erhält auch Geld darüber

Offline T89

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Re: Muss man ein PayPal-Konto angeben/melden?
« Antwort #2 am: 12. Februar 2020, 21:05:40 »
Okay, danke für die Info. Ich lasse das wohl lieber bleiben. Wollte das auch eigentlich nur mal testen, da ich manchmal was beim großen Discounter mit L bestelle und per PayPal soll das ja alles schneller gehen. Dann bleibe ich wohl beim guten alten Girokonto bzw. Barzahlung.

Offline Papa Doc

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Re: Muss man ein PayPal-Konto angeben/melden?
« Antwort #3 am: 12. Februar 2020, 22:07:43 »
Das wird in der Anlage VM des Alg II Antrages explizit gefragt:

Zitat
Weitere Konten (z. B. Paypal, Kreditkartenkonto)

Offline kaykaiser

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Re: Muss man ein PayPal-Konto angeben/melden?
« Antwort #4 am: 13. Februar 2020, 00:22:29 »
Findet auch hier ein Kontenabgleich (habe hier mal gelesen, dass Jobcenter Auskunft darüber erhalten können, wie viele Konten man besitzt) statt oder nicht?

Nein, über ein simplen Kontenabgleich kann vom JC kein PayPal Konto festgestellt werden, weil PayPal im herkömmlichen Sinne keine Bank ist. Sie haben zwar eine Banklizenz in Luxemburg, allerdings ohne Einlagensicherung, welche aber in Deutschland für eine Bank Pflicht ist. Daher sind sie auch nicht mit anderen Banken vernetzt, die darüber Auskunft geben könnten. Diese Firma ist deshalb nur ein ausschließlich privater Zahlungsvermittler und arbeitet nur gegen entsprechende Gebühren. Allerdings kann bei Unregelmäßigkeiten des Kunden eine Meldung an die Schufa ergehen, wenn der Zahlungsvermittler selber von Dir geschädigt wurde. Ob diese Daten dann von dem JC auch von der Schufa abgerufen werden können, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Offiziell ist aber ein Vorhandensein eines PayPal-Kontos meldepflichtig. Auch dann, wenn es nur für´s Bezahlen mittels Abbuchungen von Deiner Bank genutzt wird. Es könnte sich ja auch ein Guthaben angesammelt haben, was das JC natürlich unbedingt wissen will. Denn diese Guthaben sind sofort abrufbar und stünden Dir dann auch als Bargeld zur Verfügung, sofern PayPal nicht schon vorher Pleite geht. Denn dann ist auch im Gegensatz zu deutschen Banken Dein Geld ohne Ersatz futsch.
« Letzte Änderung: 13. Februar 2020, 00:56:10 von kaykaiser »
"Ich habe viel Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest hab’ ich einfach nur verprasst." - George Best

Ich habe nichts gegen Kritiker. Ich komme aus Ironien, das liegt direkt an der sarkastischen Grenze.

Offline zugchef werner

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Re: Muss man ein PayPal-Konto angeben/melden?
« Antwort #5 am: 13. Februar 2020, 17:21:19 »
Zitat von: T89 am 12. Februar 2020, 21:05:40
Ich lasse das wohl lieber bleiben.
Persönlich halte ich von Papal gar nichts, zudem die Sicherheit keineswegs immer da ist. (Käuferschutz kann auch da umgangen werden)

Auch gehen Überweisungen jetzt sehr schnell, bei meiner Bank sogar jetzt mit Blitzüberweisung, wenn die Empfängerbank da auch mit macht.

Alternativ habe ich mir noch eine Prepaid Kreditkarte zugelegt. (gebunden an das Girokonto)