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Autor Thema: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?  (Gelesen 1476 mal)

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Offline madinksa

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #30 am: 22. Februar 2021, 13:20:03 »
Was jetzt die vier Kinder anlangt: dass ist mütterlich gesehen eine beindruckende Leistung (keinerlei Ironie von meiner Seite). Es erreicht wissenschaftlich aber immer noch nicht die erforderliche statistitische Signifikanz. Bei einer Placebo-kontrollierten Studie finge es (mit Glück) vielleicht bei 50 Teilnehmern an, bei einer rein epidemiologischen Studie in freier Wildbahn schätzte ich mal grob, dass man da eher im Berreich von 1000 und mehr ist...

Wenn Du so genau über Studien Bescheid weißt, solltest Du vielleicht die von Dir verlinkten Studien nochmal als Wissenschaftlerin, nicht als angehende Mutter, lesen.
In der Harvard-Studie geht es ausschließlich um den positiven Effekt von Hebammenbetreuung und kostenlosen Fahrten zu mit der Schwangerschaft zusammenhängenden Arztbesuchen. Mit diesen Unterstützungen schafften die Kinder später bessere Leistungen in der Schule und landeten weniger häufig im Gefängnis. Von Stress, finanziellen Zuwendungen und anderen Dingen ist in der Studie nicht die Rede.
In der zweiten Studie wird eine Korrelation zwischen Armut und Genmutationen festgestellt.Bei Menschen mit hohem sozioökonomischem Standard gibt es im Mittel 2.546 Mutationen, bei Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Standard gibt es 1.777 mehr. Eine Kausalität wird nicht nachgewiesen; es gibt auch kein Erklärungsmodell dazu; stattdessen wird darauf verwiesen, dass dazu noch weitere Forschung notwendig ist. Multikollinearität wird nicht untersucht; es könnte also auch daran liegen, dass Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Standard nachweislich im Mittel häufiger rauchen und weniger Sport treiben.

Grundsätzlich haben wir als Gesellschaft eine Vereinbarung dazu, dass wir nicht alles finanzieren und ausschließen können.
Deshalb werden zum Beispiel Medikamente für sehr seltene Krankheiten nicht beforscht, da sie von den Krankenkassen am Ende nicht ausreichend finanziert würden.
Ebenso kann nicht jeglicher Stress von Schwangeren ferngehalten werden. Man würde da auch sehr schnell an die Grenzen dessen stoßen, was ein Staat darf und was er nicht darf. Man stelle sich vor, man würde staatlicherseits überwachen, was geschlechtsreife Eltern mit ihrem Geld machen, um sie vor Schulden in der Schwangerschaft zu schützen.

Alles gute Ideen, aber bei Umsetzung landen wir - warum nicht - in Alice's Wunderland.

Offline Cor Caroli

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #31 am: 22. Februar 2021, 13:38:07 »
So ist es.
Geld ist Mittel zum Zweck kann aber niemals die sozialen Gegebenheiten ersetzen.


Und was den Kinderdurchschnitt betrifft.

Wir sind insgesamt überbevölkert, wir vernichten uns gerade selbst in dem wir viel zu viele auf dieser Erde sind!
Wenn wir in Deutschland alle wieder drei Kinder nachzüchten würden, was ergäbe das dann in wenigen Jahren? Ziemlich blöde Idee.

Es gibt kein Recht auf kein Kind, aber jeder darf wie er möchte- und es wird sogar viel Geld darin investiert, dass Paare auch anderen Wegen als dem natürlichen ein Kind bekommen können. Die Schwangerenvorsorge ist umfassend, die Gesetze zum Schutz der Schwangeren und dem Ungeborenen sind erheblich ausgeweitet worden.
Ja, meine Generation hat bis 6 Wochen mal locker noch gearbeitet- in Berufen in denen es jetzt untersagt ist eine Schwangere zu beschäftigen. Schäden ? Keine!
Ich hab noch ein Haus fertig gebaut, noch 2 Wochen vor dem Termin Rasen gewalzt und gesäät. Schäden? Keine.

Große Schäden entstehen bei Ungeborenen bereits in der Frühschwangerschaft. Oft durch Alkoholkonsum,Rauchen,Drogenkonsum. Es gibt auch genug Schwangere die noch ins Heavy Metal Konzert gehen müssen....

Schäden wurde wissenschaftlich nachgewiesen bei Kindern deren Mütter in der Schwangerschaft Naturkatastrophen ausgesetzt waren . Das ist Stress! In einer gewaltbeherrschten Beziehung zu sein, das ist Stress.

Geld nicht zu haben was man sich wünscht? Naja, das ist in sehr vielen Familien so. Nicht nur in Familien die von Alg2 leben.

Und wer bereits da drin hängt, keine Aussicht hat da erstmal rauszukommen, der kann sich genau wie jedes andere Paar überlegen ob jetzt auch noch ein Kind sein muss, wenn die Situation an sich schon so stressig ist. Hilfen gibt es ja genug, wenn es denn so ist. Den Stress die Anträge zu stellen kann man aber nicht auch noch abnehmen

Und wieder ein Mitglied im Club der malthusianischen Kinderhasser. Ein (Menschen)Recht auf Kinder gibt es anscheinend schon, nur eben nicht in Deutschland weil es die UN Menschenrechtkonvention nicht voll unterzeichnet hat. Und das NUR Stress auf dem Level einer Naturkatastrophe Kinder schädigen kann, ist sachlich gesehen schlicht unwahr.

Ich habe bereits Links zu mehreren wissenschaftlichen Studien gegeben, die das Gegenteil beweisen. Wenn man wollte, fände man wahrscheinlich Hunderte davon.
Hier also mein Vorschlag: Wenn Du meinen Studien nicht traust, versuch es doch mal mit Google. Ertragreiche Suchbegriffe sind erfahrungsmeäss z.B.  "Toxic stress", "low soecioecomic status", poverty, inequality, health, immune function, cortisol stress, "epigenetic changes" etc  - Du kannst die Begriffe lustig kombinieren. Egal wie, Du gelangst am Ende immer zu den großen Universitäten.

Offline Orakel

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #32 am: 22. Februar 2021, 13:56:09 »
Wenn ich groß bin, will ich auch ein gemessenes Genie aus der Oberschicht werden ... und Hartz VI beziehen ...
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben // wird die rechte Form dem Geiste geben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #33 am: 22. Februar 2021, 14:10:16 »
Der gemessene IQ hat mit einer tatsächlichen Genialität halt nicht unbedingt etwas zu tun.

Zitat von: Cor Caroli am 22. Februar 2021, 13:38:07
nur eben nicht in Deutschland weil es die UN Menschenrechtkonvention nicht voll unterzeichnet hat.

Es gibt keine UN-Menschenrechtskonvention.

Es gibt eine "europäische Menschenrechtskonvention" und die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" der UN, die aber kein Vertrag ist und damit rechtlich nicht bindend. Letztere kann Deutschland also nicht unterzeichnen, erstere hat Deutschland am 4.11.1950 unterzeichnet.


Dass Armut einen Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes hat bestreitet keiner; dass ein "Mehr" an Geld in der Schwangerschaft aber einen Einfluss auf die embryonale Entwicklung hat schon. Der Stress ist nicht abhängig vom Geld, ein bloßes "Mehr" tilgt keine Schulden die man sich vorher aufgehalst hat. Es steigert nicht das gesellschaftliche Ansehen oder den Status, nur weil man 6 Monate mehr Geld bekommt. Man wird trotzdem in seinem soziokulturellen Umfeld leben, nur mit etwas mehr Geld.
Viel sinnvoller sind da Projekte wie gesunde Ernährung, Elternschule etc.


Offline Cor Caroli

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #34 am: 22. Februar 2021, 14:27:37 »
Was jetzt die vier Kinder anlangt: dass ist mütterlich gesehen eine beindruckende Leistung (keinerlei Ironie von meiner Seite). Es erreicht wissenschaftlich aber immer noch nicht die erforderliche statistitische Signifikanz. Bei einer Placebo-kontrollierten Studie finge es (mit Glück) vielleicht bei 50 Teilnehmern an, bei einer rein epidemiologischen Studie in freier Wildbahn schätzte ich mal grob, dass man da eher im Berreich von 1000 und mehr ist...

Wenn Du so genau über Studien Bescheid weißt, solltest Du vielleicht die von Dir verlinkten Studien nochmal als Wissenschaftlerin, nicht als angehende Mutter, lesen.
In der Harvard-Studie geht es ausschließlich um den positiven Effekt von Hebammenbetreuung und kostenlosen Fahrten zu mit der Schwangerschaft zusammenhängenden Arztbesuchen. Mit diesen Unterstützungen schafften die Kinder später bessere Leistungen in der Schule und landeten weniger häufig im Gefängnis. Von Stress, finanziellen Zuwendungen und anderen Dingen ist in der Studie nicht die Rede.
In der zweiten Studie wird eine Korrelation zwischen Armut und Genmutationen festgestellt.Bei Menschen mit hohem sozioökonomischem Standard gibt es im Mittel 2.546 Mutationen, bei Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Standard gibt es 1.777 mehr. Eine Kausalität wird nicht nachgewiesen; es gibt auch kein Erklärungsmodell dazu; stattdessen wird darauf verwiesen, dass dazu noch weitere Forschung notwendig ist. Multikollinearität wird nicht untersucht; es könnte also auch daran liegen, dass Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Standard nachweislich im Mittel häufiger rauchen und weniger Sport treiben.

Grundsätzlich haben wir als Gesellschaft eine Vereinbarung dazu, dass wir nicht alles finanzieren und ausschließen können.
Deshalb werden zum Beispiel Medikamente für sehr seltene Krankheiten nicht beforscht, da sie von den Krankenkassen am Ende nicht ausreichend finanziert würden.
Ebenso kann nicht jeglicher Stress von Schwangeren ferngehalten werden. Man würde da auch sehr schnell an die Grenzen dessen stoßen, was ein Staat darf und was er nicht darf. Man stelle sich vor, man würde staatlicherseits überwachen, was geschlechtsreife Eltern mit ihrem Geld machen, um sie vor Schulden in der Schwangerschaft zu schützen.

Alles gute Ideen, aber bei Umsetzung landen wir - warum nicht - in Alice's Wunderland.


Danke, das ist die erste berechtigte Kritik. Ich habe so viele Studien gelesen, und meist Teil unter starken Schmerzen, dass ich beginne sie zu verwechseln (wie gesagt, ich bin mehrfachbehindert). Diese Studie hier zum Beispiel geht etwas weiter, darin wie stark sie Krankheit, Armut und Genschäden verbindet:  https://www.nature.com/articles/s41598-021-82714-2?utm_source=other&utm_medium=other&utm_content=null&utm_campaign=JRCN_1_LW01_CN_SCIREP_article_paid_XMOL

Was die Harvardstudie besagt ist, dass die Betreung die kognitive Leistung der Kinder verbessern kann, und dass das Geld spart und nicht kostet. Sie sagt nicht, dass sie soweit verbessert werden können, dass die Kinder mit Kindern der Mittelschicht gleich ziehen, denn die Mittelschicht ist, so wie ich es verstehe, nicht die Kontrollgruppe.

Leider hast Du jetzt gerade auch den Beweis erbracht, dass niemand die verlinktenSeiten (auch nach mehrfacher Aufforderung) liesst. Ich habe die Links verwechselt, also vor dem Posten auch nicht noch mal gelesen, sondern nur aus der Lesezeichenliste kopiert.  Und die anderen haben sie sogar nie gelesen, sonst hätten sie mich schon viel früher damit gegrillt. Ich werde mir das im Bezug auf die Nützlichkeit solcher Links innerhalb von Online Argumentationen merken  :sad:

Ich muss aber auch bei dem ersten Link (Nortwestern University) den ich zum Zusammenhang zwischen Epigenetik, Armut und Krankheit einbrachte etwas einwerfen: So schlecht ist er  gar nicht. Zum Verständnis: Das rein wissenschaftliche Beweislevel ist sehr hoch gelegt, denn es gibt keinen guten Grund warum Wissenschaftler sich nicht sehr viel Zeit lassen sollten, um jede Art Fehler auszuschließen. Insofern kann ich verstehen, dass die Authoren der Studie der Nordwestern University trotz ihrer guten Belege noch keine Schüsse ziehen wollten. Das so wirklich viele Gene verändert sind, und dass das keine Schäden am Körper auslösen soll, ist aber extrem unwahrscheinlich.

In der Politik (siehe Klimawandel) kann man nicht immer darauf warten, dass der Schaden ohne jeden wissenschaftlichen Zweifel bewiesen ist. Denn dann ist es meist zu spät. Es reicht das der Schaden nach Stand der Forschung wahrscheinlich ist, um eingreifen zu müssen. Das sogennante Vorsorgeprinzip greift deshalb gerade im Gesundheitsbereich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Vorsorgeprinzip

Aus dem FF fällt mir jetzt gleich die Anwendung im Berreich der Klassifikation von möglicherweise gesundheitsgefärdenden Lebensmittel(Zutaten) ein. Auch hier will man nach einem Anfangsverdacht, soweit ich mich erinnere, nicht unbedingt warten, bis bewiesen ist, dass das Lebensmittel wirklich giftig ist. Das kommt dann in die Kategorie C oder so.

Es gibt jetzt auch eine amerikanische NGO, die den Einfluss eines Grundeinkommens auf die Gesundheit von Kindern messen will bzw. damit begonnen hat. Die Sponsorenliste liest sich wie das Who is Who der großen Charity-Organisationen. Aber bis da ein Ergebnis kommt, ist das Leben von Millionen von Kindern versaut.

Ich glaube nicht, dass das Vorsorge-Prinzip rein rechtlich den "Alice im Wunderland" Status hat ...

Online Whoops

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #35 am: 22. Februar 2021, 14:51:20 »
Hey Cor Caroli,

erstmal das wichtigste: Herrzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft, ich drücke dir die Daumen für dein künftiges Familienglück. Gerne möchte ich mich an dieser Stelle aber auch einge deiner Aussagen richtig stellen.

Mir ist aufgefallen, dass du relativ schnell die "Kinderhasser-Keule" schwingst, vielleicht mag die ein oder andere Aussage nicht gerade die beste bzw. moralisch sinnvollste sein, alle Forenteilnehmer über einen Kamm zu scheren ist jedoch mehr als fragwürdig. Außerdem argumentierst du mit §16 der Menschenrechte, alle drei dort genannten Punkte kannst du einfordern, in der Praxis sieht das folgendermaßen aus:

1. Du hast das Recht zu Heiraten und eine Familie zu gründen (beide Punkte werden dir definitiv nicht genommen, Heiraten kannst du wen du willst, seit  2017 auch gleichgeschlechtlich).
2. Ich gehe davon aus dass deine - insofern vorhandene - Ehe aus deinem freiem Willen entstanden ist, falls nicht empfehle ich dir dringend eine Beratungsstelle oder die Polizei aufzusuchen.
3. Schutz durch Gesellschaft und Staat bekommst du deutschlandweit in allererste Linie durch Polizei, klinischen Einrichtungen sowie Behörden. Sollten sich hier gravierende Mängel die den Schutz deiner Familie auftun kann ich dir gerne entsprechende Beratungsstellen nennen.

Liest man sich den Artikel genauer durch erkennt man relativ schnell, dass der Punkt Gesundheit eigentlich gar nicht genannt wird, das hängt damit zusammen, dass die UN-Menschenrechte zwar prinzipeiell als Stützpfeiler für ein friedliches Miteinander der Geschellschaft dienen sollten, den "Gesetzgebern" im Jahr 1948 aber durchaus bewusst war, dass nicht immer überalll der Luxus eines sozialen Industriestaates gegeben ist. Abgesehen davon überwiegen sie nicht den Gesetzen des jeweiligen Staates.

Desweiteren können andere Artikel wie beispielsweise 23 und 25 in deinem speziellen Fall nicht angewandt werden, da diese eine bezahlte Arbeit voraussetzen. Sicherlich kann man hier auch diskutieren, allerdings setzten Rechte auch Pflichten voraus.

Womit wir zum Thema Pflichten kommen. Da du das Kind zur Welt bringen wirst ist es deine Pflicht alles erdenkliche zu tun dein noch ungeborenes (und später natürlich auch geborenes) Kind vor Schäden zu schützen. Dies setzte gerade im Punkt "Epigenetische Schäden" (es gibt übrigens auch deutsche Studien vom Max-Planck-Institut und anderen dazu) voraus, dass du in der Pflicht bist gar nicht erst in Verlegenheit zu kommen solchen "Stress durch Inkasso" zu kommen.

Desweiteren bezweifle ich stark dass der Schaden durch "Inkassobüros" so stark für dein Kind - und vor allem auch nachweisbar - sein wird, da dies bei solch einem vergleichsweise geringem Stresslevel evolutionstechnisch nicht zu erklären wäre.

Auch im Punkt Kinderdurchschnitt hat sich gezeigt, dass im Regelfall die Geburtenrate mit der Bildung und Wohlstand der Bevölkerung abnimmt, hierzu gibt es ebenfalls Studien. Das heißt nicht, dass Frauen mit 3 oder mehr Kindern deswegen dümmer oder ärmer sind, es ist lediglich ein demografischer Trend, der sich in der Masse zeigt und auch in mehreren Staaten beobachten lässt, in Deutschland setzte dieser demografische Übergang vor ca. 150 Jahren ein und setzte sich - bis auf einige Ausnahme wie den 1930/1940er sowie den 1960er Jahren auch fort, grundsätzlich kann man sagen: Sinkt die Sterblichkeit sinkt auch zeitlich versetzt die Geburtenrate, dies hat nichts mit einer kinderfeindlichen Nation zu tun, es ist ein natürlicher Vorgang.

Auch monierst du zum einem, dass die Gesetze überwiegen, führst aber zum anderem genau solche an. Gesetze überwiegen bei uns, da ohne diese ein sozialstaatliches und friedliches Miteinander gar nicht möglich wäre. Würde jeder tun können was er will wäre eine demokratische Staatsform bei uns nicht möglich.

Hier zu fordern dass sämtliche deutschen Gesetze und Pflichten von dir ferngehalten werden sollen ist moralisch äußerst fragwürdig, nicht mit den hiesigen Gesetzen vereinbar und auch nicht gegen die Menschenrechte, in allererster Linie bist du - trotz Sozialstaat - für die Gesundheit deines Kindes verantwortlich.

Solltest du dennoch Klagen würde mich der Ausgang des Verfahrens sehr interessieren, mir ist durchaus bewusst das meine Meinung nicht immer die Richtige ist und lasse mich auch gerne eines Besseren belehren.

« Letzte Änderung: 22. Februar 2021, 15:07:03 von Whoops »

Offline Cor Caroli

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #36 am: 22. Februar 2021, 15:52:46 »
Hey Cor Caroli,

erstmal das wichtigste: Herrzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft, ich drücke dir die Daumen für dein künftiges Familienglück. Gerne möchte ich mich an dieser Stelle aber auch einge deiner Aussagen richtig stellen.

Mir ist aufgefallen, dass du relativ schnell die "Kinderhasser-Keule" schwingst, vielleicht mag die ein oder andere Aussage nicht gerade die beste bzw. moralisch sinnvollste sein, alle Forenteilnehmer über einen Kamm zu scheren ist jedoch mehr als fragwürdig. Außerdem argumentierst du mit §16 der Menschenrechte, alle drei dort genannten Punkte kannst du einfordern, in der Praxis sieht das folgendermaßen aus:

1. Du hast das Recht zu Heiraten und eine Familie zu gründen (beide Punkte werden dir definitiv nicht genommen, Heiraten kannst du wen du willst, seit  2017 auch gleichgeschlechtlich).
2. Ich gehe davon aus dass deine - insofern vorhandene - Ehe aus deinem freiem Willen entstanden ist, falls nicht empfehle ich dir dringend eine Beratungsstelle oder die Polizei aufzusuchen.
3. Schutz durch Gesellschaft und Staat bekommst du deutschlandweit in allererste Linie durch Polizei, klinischen Einrichtungen sowie Behörden. Sollten sich hier gravierende Mängel die den Schutz deiner Familie auftun kann ich dir gerne entsprechende Beratungsstellen nennen.

Liest man sich den Artikel genauer durch erkennt man relativ schnell, dass der Punkt Gesundheit eigentlich gar nicht genannt wird, das hängt damit zusammen, dass die UN-Menschenrechte zwar prinzipeiell als Stützpfeiler für ein friedliches Miteinander der Geschellschaft dienen sollten, den "Gesetzgebern" im Jahr 1948 aber durchaus bewusst war, dass nicht immer überalll der Luxus eines sozialen Industriestaates gegeben ist. Abgesehen davon überwiegen sie nicht den Gesetzen des jeweiligen Staates.

Desweiteren können andere Artikel wie beispielsweise 23 und 25 in deinem speziellen Fall nicht angewandt werden, da diese eine bezahlte Arbeit voraussetzen. Sicherlich kann man hier auch diskutieren, allerdings setzten Rechte auch Pflichten voraus.

Womit wir zum Thema Pflichten kommen. Da du das Kind zur Welt bringen wirst ist es deine Pflicht alles erdenkliche zu tun dein noch ungeborenes (und später natürlich auch geborenes) Kind vor Schäden zu schützen. Dies setzte gerade im Punkt "Epigenetische Schäden" (es gibt übrigens auch deutsche Studien vom Max-Planck-Institut und anderen dazu) voraus, dass du in der Pflicht bist gar nicht erst in Verlegenheit zu kommen solchen "Stress durch Inkasso" zu kommen.

Desweiteren bezweifle ich stark dass der Schaden durch "Inkassobüros" so stark für dein Kind - und vor allem auch nachweisbar - sein wird, da dies bei solch einem vergleichsweise geringem Stresslevel evolutionstechnisch nicht zu erklären wäre.

Auch im Punkt Kinderdurchschnitt hat sich gezeigt, dass im Regelfall die Geburtenrate mit der Bildung und Wohlstand der Bevölkerung abnimmt, hierzu gibt es ebenfalls Studien. Das heißt nicht, dass Frauen mit 3 oder mehr Kindern deswegen dümmer oder ärmer sind, es ist lediglich ein demografischer Trend, der sich in der Masse zeigt und auch in mehreren Staaten beobachten lässt, in Deutschland setzte dieser demografische Übergang vor ca. 150 Jahren ein und setzte sich - bis auf einige Ausnahme wie den 1930/1940er sowie den 1960er Jahren auch fort, grundsätzlich kann man sagen: Sinkt die Sterblichkeit sinkt auch zeitlich versetzt die Geburtenrate, dies hat nichts mit einer kinderfeindlichen Nation zu tun, es ist ein natürlicher Vorgang.

Auch monierst du zum einem, dass die Gesetze überwiegen, führst aber zum anderem genau solche an. Gesetze überwiegen bei uns, da ohne diese ein sozialstaatliches und friedliches Miteinander gar nicht möglich wäre. Würde jeder tun können was er will wäre eine demokratische Staatsform bei uns nicht möglich.

Hier zu fordern dass sämtliche deutschen Gesetze und Pflichten von dir ferngehalten werden sollen ist moralisch äußerst fragwürdig, nicht mit den hiesigen Gesetzen vereinbar und auch nicht gegen die Menschenrechte, in allererster Linie bist du - trotz Sozialstaat - für die Gesundheit deines Kindes verantwortlich.

Solltest du dennoch Klagen würde mich der Ausgang des Verfahrens sehr interessieren, mir ist durchaus bewusst das meine Meinung nicht immer die Richtige ist und lasse mich auch gerne eines Besseren belehren.

Vielen Dank, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, das so genau zu erklären. Aber ich muss mehrere Missverständnisse aufklären. Ich bin noch nicht schwanger und ich werde unter diesen Umständen meiner „epigentischen Pflicht“ nachkommen, kein Kind in die Armut zu gebähren. Und bis die Schulden abbezahlt sind, kann ich auch keine Kinder mehr kriegen.

Ich glaube nicht, dass es sich hierbei um einen philosophisch-rechtlich oder gar ethisch begründbaren Vorgang handelt, sondern dies einfach Evolution live ist: die Schwachen sollen keine Kinder bekommen. Da Schuldenprobleme hauptsächlich Kranke treffen ist das zwangsläufig die Zielgruppe.

Da ich aber langsam sehe, dass ich diesen evolutionären Instinkt zur Ausrottung rangunterlegener Gruppenmitglieder nichts entgegen stellen kann (zu stark, biologisch zu fest einprogrammiert; wird in großen Teilen wieder unterbewusst laufen) habe ich selbst mehrmals gesagt, dass ich wohl gegen das Prinzip Sippenhaft für Schulden klagen muss, und nicht für ein Recht auf die Gründung einer (gesunden) Familie. Problem: das Kind währe der Geschädigte, nicht ich.

Mir ist nur ein Weg bekannt wie ich trotzdem klagen könnte: eine Klage gegen die bayrische Verfassung. Ich hoffe das die auch was zum Thema Sippenhaft enthält.

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #37 am: 22. Februar 2021, 16:11:03 »
Zitat von: Cor Caroli am 22. Februar 2021, 15:52:46
sondern dies einfach Evolution live ist: die Schwachen sollen keine Kinder bekommen.

Mal in arme Länder geschaut? Da sind Kinder die Altersvorsorge und 5+ Kinder normal.

Zitat von: Cor Caroli am 22. Februar 2021, 15:52:46
Da ich aber langsam sehe, dass ich diesen evolutionären Instinkt zur Ausrottung rangunterlegener Gruppenmitglieder nichts entgegen stellen kann

Warum haben dann die "höheren" Bildungsschichten weniger Kinder als die so genannte Unterschicht? Im Schnitt sind es 1,4 bzw. 1,5 Kinder im höheren und mittleren Bildungsstand; in niedrigen Bildungsstand 2,0. --> Destatis





Offline Cor Caroli

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #38 am: 22. Februar 2021, 16:28:23 »
Der gemessene IQ hat mit einer tatsächlichen Genialität halt nicht unbedingt etwas zu tun.

Zitat von: Cor Caroli am 22. Februar 2021, 13:38:07
nur eben nicht in Deutschland weil es die UN Menschenrechtkonvention nicht voll unterzeichnet hat.

Es gibt keine UN-Menschenrechtskonvention.

Es gibt eine "europäische Menschenrechtskonvention" und die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" der UN, die aber kein Vertrag ist und damit rechtlich nicht bindend. Letztere kann Deutschland also nicht unterzeichnen, erstere hat Deutschland am 4.11.1950 unterzeichnet.


Dass Armut einen Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes hat bestreitet keiner; dass ein "Mehr" an Geld in der Schwangerschaft aber einen Einfluss auf die embryonale Entwicklung hat schon. Der Stress ist nicht abhängig vom Geld, ein bloßes "Mehr" tilgt keine Schulden die man sich vorher aufgehalst hat. Es steigert nicht das gesellschaftliche Ansehen oder den Status, nur weil man 6 Monate mehr Geld bekommt. Man wird trotzdem in seinem soziokulturellen Umfeld leben, nur mit etwas mehr Geld.
Viel sinnvoller sind da Projekte wie gesunde Ernährung, Elternschule etc.

Die Projekte die Du vorschlägst sind, zumindest wenn Du sie zwangsweise und nur für die Unterschicht anwendest wie so eine Arbeitsamt-Schulung, die Eltern weiter demütigen und so Depressionen verstärken. Depressionen senken u.a. die Executive-Funktionen, das kann für die Kinder nicht nützlich sein.

Und ja Filoux, das hast Du richtig erkannt.

Ich bin in der Tat kein Genie (mehr). Ich kann nicht den kompletten Intelligenztest wiederholen, den ich als Kind gemacht habe (zu teuer). Aber die deutliche Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnis ließ sich dankbarer Weise sogar kostenlos messen.

Es wurde hier viel über „meine Erfahrung als...“ geredet. Aus meiner Erfahrung als Ex-Genie kann ich Dir sagen, dass die Kombination aus Armut, Stress chronischer Krankheit plus starken Schmerzen und Schlafproblemen den IQ doch stark schleift. Wer hätte es gedacht. Und dazu gibt es auch schon eine Studie (ich meine Stress und der Effekt auf den IQ).

Insofern sind „wahre Genies“ die Du Dir vorstellst, wohl nur Leute die keinen Stress haben.

Ich hingegen bleibe stur dabei, dass ein Staat, der die deklarierten Menschenrechte nicht einfach FREIWILLIG und aus Einsichtsfähigkeit umsetzt - obwohl er ökonomisch dazu in der Lage ist, und es also keine Entschuldigung gibt - ein Unrechtsstaat ist.

Aber das Problem im praktischen (und nicht idealistischen Sinne) liegt wohl daran, dass Deutschland den UN-Sozialpakt von 1966 nicht komplett unterzeichnet, bzw. ein Protokolle davon nicht, der Menschenrechte individuell einklagbar macht/machen würde.

„Eine Unterzeichnung und Ratifizierung des Zusatzprotokolls in Deutschland steht hingegen trotz völkerrechtlicher Verpflichtung seit Jahren auf dem „Prüfstand.“

Ich wusste gar nicht das man in Fragen des Völkerrechts straffrei prokrastinieren darf. Das hört sich nach einer SEHR großen Rechtslücke an.

An Dich hätte ich noch eine Frage

1. Warum ist es Dir so wichtig eine so kranke Frau wie mich, die eigentlich nur helfen will  verbal zu demütigen (z.B. der Scherz über meinen IQ)?

Schreib die Antwort nicht ins Forum, denk einfach nur darüber nach.

Offline Orakel

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #39 am: 22. Februar 2021, 16:29:08 »
Mir ist nur ein Weg bekannt wie ich trotzdem klagen könnte: eine Klage gegen die bayrische Verfassung. Ich hoffe das die auch was zum Thema Sippenhaft enthält.

Viel Erfolg!  :lachen:
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
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Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #40 am: 22. Februar 2021, 16:30:53 »
Der gemessene IQ hat mit einer tatsächlichen Genialität halt nicht unbedingt etwas zu tun.

Zitat von: Cor Caroli am 22. Februar 2021, 13:38:07
nur eben nicht in Deutschland weil es die UN Menschenrechtkonvention nicht voll unterzeichnet hat.

Es gibt keine UN-Menschenrechtskonvention.

Es gibt eine "europäische Menschenrechtskonvention" und die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" der UN, die aber kein Vertrag ist und damit rechtlich nicht bindend. Letztere kann Deutschland also nicht unterzeichnen, erstere hat Deutschland am 4.11.1950 unterzeichnet.


Dass Armut einen Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes hat bestreitet keiner; dass ein "Mehr" an Geld in der Schwangerschaft aber einen Einfluss auf die embryonale Entwicklung hat schon. Der Stress ist nicht abhängig vom Geld, ein bloßes "Mehr" tilgt keine Schulden die man sich vorher aufgehalst hat. Es steigert nicht das gesellschaftliche Ansehen oder den Status, nur weil man 6 Monate mehr Geld bekommt. Man wird trotzdem in seinem soziokulturellen Umfeld leben, nur mit etwas mehr Geld.
Viel sinnvoller sind da Projekte wie gesunde Ernährung, Elternschule etc.

Die Projekte die Du vorschlägst sind, zumindest wenn Du sie zwangsweise und nur für die Unterschicht anwendest wie so eine Arbeitsamt-Schulung, die die Eltern weiter demütigen werden und so Depressionen verstärken. Depressionen senken u.a. die Executive-Funktionen, das kann für die Kinder nicht nützlich sein.

Und ja Filoux, das hast Du richtig erkannt.

Ich bin in der Tat kein Genie (mehr). Ich kann nicht den kompletten Intelligenztest wiederholen, den ich als Kind gemacht habe (zu teuer). Aber die deutliche Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnis ließ sich dankbarer Weise sogar kostenlos messen.

Es wurde hier viel über „meine Erfahrung als...“ geredet. Aus meiner Erfahrung als Ex-Genie kann ich Dir sagen, dass die Kombination aus Armut, Stress chronischer Krankheit plus starken Schmerzen und Schlafproblemen den IQ doch stark schleift. Wer hätte es gedacht. Und dazu gibt es auch schon eine Studie (ich meine Stress und der Effekt auf den IQ).

Insofern sind „wahre Genies“ die Du Dir vorstellst, wohl nur Leute die keinen Stress haben.

Ich hingegen bleibe stur dabei, dass ein Staat, der die deklarierten Menschenrechte nicht einfach FREIWILLIG und aus Einsichtsfähigkeit umsetzt - obwohl er ökonomisch dazu in der Lage ist, und es also keine Entschuldigung gibt - ein Unrechtsstaat ist.

Aber das Problem im praktischen (und nicht idealistischen Sinne) liegt wohl daran, dass Deutschland den UN-Sozialpakt von 1966 nicht komplett unterzeichnet, bzw. ein Protokolle davon nicht, der Menschenrechte individuell einklagbar macht/machen würde.

„Eine Unterzeichnung und Ratifizierung des Zusatzprotokolls in Deutschland steht hingegen trotz völkerrechtlicher Verpflichtung seit Jahren auf dem „Prüfstand.“

Ich wusste gar nicht das man in Fragen des Völkerrechts straffrei prokrastinieren darf. Das hört sich nach einer SEHR großen Rechtslücke an.

An Dich hätte ich noch eine Frage

1. Warum ist es Dir so wichtig eine so kranke Frau wie mich, die eigentlich nur helfen will  verbal zu demütigen (z.B. der Scherz über meinen IQ)?

Schreib die Antwort nicht ins Forum, denk einfach nur darüber nach.

Online Fylou

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #41 am: 22. Februar 2021, 16:49:49 »


1. Warum ist es Dir so wichtig eine so kranke Frau wie mich, die eigentlich nur helfen will  verbal zu demütigen (z.B. der Scherz über meinen IQ)?


Demütigen? Wo denn bitte? Nur weil man deine Meinung nicht teilt? Ich habe lediglich klargestellt, dass ein hoher IQ nichts aussagen muss.

Offline Cor Caroli

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #42 am: 22. Februar 2021, 16:52:22 »
Wenn ich groß bin, will ich auch ein gemessenes Genie aus der Oberschicht werden ... und Hartz VI beziehen ...

 :smile: Besser nicht. Wenn Du meinen Lebensweg nachmachen willst, musst Du u.a. unheilbar Krank werden (2 mal), täglich starke Schmerzen erleiden, und einige Straftaaten über Dich ergehen lassen, auch Betrug. Ich meine, es ist durchaus schafbar, ich will Dir Deine Zunkunftsträume hierzu nicht zerstören. Aber die Bezahlung für das Endergebnis ist nicht so der Hit...

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #43 am: 22. Februar 2021, 16:54:44 »
Es versteht nur niemand bei was Du helfen möchtest.

Fakt ist, je höher und besser in einem Land gelebt werden kann desto weniger Kinder werden geboren.
Es war nunmal vor 150 Jahren notwendig zig Kinder zu haben. Die Hälfte davon erreicht oft nicht mal den zweiten Geburtstag und am Enbe blieben ein paar über, die arbeiten konnten.
Das brauchen wir hier nicht mehr!
Und das hat so gar nicht mit Kinderhass zu tun.
Lieber ein oder zwei Kinder gut durchs Leben bringen statt 6 oder 10 in Armut, weil diese Menge nun mal nicht von durchschnittlichem Einkommen versorgt uns gefördert werden kann.
Mein Kinderhass geht pbrigens so weit, dass ich 3 Bio plus 2 Bonus Kinder habe, eine weiteres ist der natürlichen biologischen Auslese zum Opfer gefallen, stimmt was nicht wird der Embryo nun mal sterben. Wir haben heute trotzdem daran gedacht, 16 er Geburtstag mit dem Zwilling im Herzen.


Offline Cor Caroli

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Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #44 am: 22. Februar 2021, 17:13:24 »
Statt sich hier im Forum auszutoben, solltest du das wunderschöne Wetter genießen. Damit tust du deinem Körper,  Geist etc. etwas gutes und kannst somit dem negativen Stress aus dem Weg gehen.

Ansonsten finde ich deine extrem langen Texten nicht im richtigen Forum platziert.

Wie schade, dass ich Dank der Behinderung auch sehr schlecht und meist nur unter starken Schmerzen laufen kann. Und rechtliche Probleme lassen sich einfach nicht gut im Twitterformat diskutieren.