Rundfunkbeitrag nicht zahlen, weil man unterhalb der Pfändungsgrenze lebt?

Begonnen von Gast45217, 27. November 2021, 13:15:12

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Gast45217

Hallo liebe Community,

für mich gibt es eine kleine Verständnisfrage.

Wenn jemand so arm ist und unterhalb der Pfändungsgrenze lebt. Und eine zerstörte Schufa hat. Dann kann der sich doch mit seinem geringen Einkommen zurücklehnen und sich pfänden lassen. Da ist doch eh nichts zu holen. Oder?

Gilt für die GEZ (Rundfunkbeitrag) nicht auch die Pfändungsgrenze?

Was sagt ihr? Was denkt ihr?

DerSofti

Ja, auch die GEZ kann nicht unter der Grenze pfänden. Nur bei Lohnerhöhungen solltest du genau auf die Zahlen achten, Arbeitgeber mögen keine Gehaltspfändungen, weiß ich aus eigener Erfahrung.

Sheherazade

Zitat von: Gast45217 am 27. November 2021, 13:15:12
Wenn jemand so arm ist und unterhalb der Pfändungsgrenze lebt. Und eine zerstörte Schufa hat. Dann kann der sich doch mit seinem geringen Einkommen zurücklehnen und sich pfänden lassen.

Ja, kann  er/sie/es so machen, wenn er/sie/es keine Zukunftspläne mehr hat bis zum Tod.
Offenbar reicht inzwischen: ,,Ich bin gegen Rechtsextremismus."
Zack – schon ist man Kommunist. 😄
Vielleicht ist bei manchen Mitmenschen einfach das Koordinatensystem ein bisschen verrutscht.

jeschik

Zitat von: Gast45217 am 27. November 2021, 13:15:12Wenn jemand so arm ist und unterhalb der Pfändungsgrenze lebt.
Kann man sich dann nicht befreien lassen ?

Zitat von: Sheherazade am 27. November 2021, 13:48:53Ja, kann  er/sie/es so machen, wenn er/sie/es keine Zukunftspläne mehr hat bis zum Tod.
Stimmt, deswegen sollte man das ganze auf längere Sicht betrachten. Bringt ja nichts zu denken ich spar mir die zahlung und nach vielen Jahren haben sich die Kosten vervielfacht.