Bürgergeld-Bezieher müssen Eigenbemühungen genauer beschreiben

Begonnen von selbiger, 19. Juni 2026, 14:32:51

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Sheherazade

Zitat von: Vollloser am 20. Juni 2026, 12:32:42Es gibt also kein perfektes System um Menschen wirklich zu beherrschen.

Du weißt hoffentlich, dass deine geistigen Höhenflüge (oder besser gesagt dein gedankliches Überschwappen wie ein Eichhörnchen auf Droge) sehr diskussionsuntauglich ist.
"In Krisenzeiten suchen  die Intelligenten nach Lösungen, während die Schwachköpfe nach Schuldigen suchen." Totó 1898-1967
"Wir leben in einer Zeit, in der sich Dummheit nicht mehr versteckt, sondern gewählt, bezahlt, beklatscht und als Erfolg verkauft wird."
"Höher, schneller, weiter!" ist nicht das Problem. Das Problem ist: "Ich zuerst!", "Alles meins!" und "Mir doch egal!"

Eichhörnchen

Sei wirklich Kunde - und keine Ware !

Kopfbahnhof

Zitat von: amare am 19. Juni 2026, 17:09:01In Deutschland landest du mit dem Bürgergeld noch butterweich im Vergleich zu vielen anderen Ländern.

Es ist völlig unnötig, D da mit anderen Ländern zu vergleichen.
Es gibt auch Länder mit einem deutlich besseren Sozialsystem.

Dazu noch welche, die brauchen so etwas gar nicht erst.

Aber im "Schlaraffenland" D wird einem vom JC so gut wie gar nicht geholfen, sondern nur mit Erpressung gearbeitet.

Dazu müssen selbst nicht mehr leistungsfähige Menschen oder welche kurz vor der Rente die Knute der JC ertragen.
Da wird kaum ein Unterschied zwischen 18 und 65 gemacht.

Am besten wird es sein, du vergleichst D gleich mit Kuba.

Eichhörnchen

Zitat von: Kopfbahnhof am 20. Juni 2026, 18:24:29Dazu müssen selbst nicht mehr leistungsfähige Menschen oder welche kurz vor der Rente die Knute der JC ertragen.
...und am besten noch gerne bis 70+ weiter schuften.
Sei wirklich Kunde - und keine Ware !

amare

Zitat von: Kopfbahnhof am 20. Juni 2026, 18:24:29
Zitat von: amare am 19. Juni 2026, 17:09:01In Deutschland landest du mit dem Bürgergeld noch butterweich im Vergleich zu vielen anderen Ländern.

Es ist völlig unnötig, D da mit anderen Ländern zu vergleichen.
Es gibt auch Länder mit einem deutlich besseren Sozialsystem.

Dazu noch welche, die brauchen so etwas gar nicht erst.

Aber im "Schlaraffenland" D wird einem vom JC so gut wie gar nicht geholfen, sondern nur mit Erpressung gearbeitet.

Dazu müssen selbst nicht mehr leistungsfähige Menschen oder welche kurz vor der Rente die Knute der JC ertragen.
Da wird kaum ein Unterschied zwischen 18 und 65 gemacht.

Am besten wird es sein, du vergleichst D gleich mit Kuba.

Der Vergleich mit anderen Ländern ist durchaus sinnvoll, wenn man die Leistungsfähigkeit eines Systems bewerten möchte .
Natürlich gibt es auch Länder, die ein "besseres" Sozialsystem haben, keine Frage.

Aber auch diese Länder haben IMMER Bedingungen, um Sozialleistungen zu erhalten, und diese sind meist deutlich schärfer als in Deutschland.

Dass viele Menschen mit dem Jobcenter schlechte Erfahrungen machen, bestreitet kaum jemand. Kritik an Sanktionen, bürokratischen Hürden oder dem Umgang mit älteren und gesundheitlich eingeschränkten Menschen ist berechtigt und kann ich selber sehr gut nachvollziehen!

Und vielleicht kam es anders rüber, aber es geht mir nicht um ältere Menschen und/oder kranke Menschen, sondern um junge, gesunde Menschen, die arbeiten können!

Trotzdem ist die Aussage, in Deutschland werde ,,so gut wie gar nicht geholfen", schwer haltbar. Millionen Menschen erhalten über das Sozialsystem finanzielle Unterstützung, Krankenversicherung, Wohnkostenübernahme und weitere Leistungen, die in vielen Ländern deutlich geringer ausfallen oder gar nicht existieren.

Und keine Ahnung, warum du dann Kuba mit einbindest... Ich habe als Vergleich westliche Länder und/oder EU-Staaten genommen.

selbiger

#35
Zitat von: amare am 20. Juni 2026, 20:20:59bürokratischen Hürden oder dem Umgang mit älteren und gesundheitlich eingeschränkten Menschen ist berechtigt und kann ich selber sehr gut nachvollziehen!

das klingt überwiegend aber nicht so..

Zitat von: amare am 20. Juni 2026, 20:20:59,,so gut wie gar nicht geholfen", schwer haltbar. Millionen Menschen erhalten über das Sozialsystem finanzielle Unterstützung, Krankenversicherung, Wohnkostenübernahme und weitere Leistungen,

ja was soll man sonst machen..?sollen die vereken..?links liegen lassen..ab in die obdachlosigkeit..??meistens überwiegend sind es leute die auch schon ins system eingezahlt haben..die von denen du redest sind die berümten schwarzen schafe..und diese können den staat finanziell nicht zu fall bringen..diese sind auch nicht schuld das wir diese misstände in diesem staat haben..aber unsere bonsen,politiker etz..sind wohlens in der lage diesen staat auf grund völlig unüberlegte entscheidungen zu treffen..die diesen staat zu fall bringen..das muss der bundesmichi aber auch erstmal verstehen..bevor dieser ständig die schuld beim kleinem scharzem schaf sucht..nicht vergessen..diese ständige schuldzuweisungen sidn ablenkungsmanöver..und sollen genau dazu dienen..wie es ist..

und da die eu staaten,ja keine suveränität haben..udn von brüssel diktiert werden..könnte doch brüssel alle eu staaten dazu verpflichten..ein sozialsystem nach deutschem vorbild einzuführen..denn müste deutschland zb.nicht mehr die ganze welt füttern..nicht mehr auf kosten der kleinen leute. ?:weisnich:

wird so aber nicht kommen..die anderen staaten müssen geschont werden..und deutschland weiterhin von brüssel auferlegt bekommen..das alle bürger aus der eu usw.kommen,.ein recht auf bg haben..schonmal drüber nachgedacht..??nein..denn wirds zeit..eine berechtigte denkweise..
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.

Kopfbahnhof

#36
Zitat von: amare am 20. Juni 2026, 20:20:59Ich habe als Vergleich westliche Länder und/oder EU-Staaten genommen

Warum dann nicht auch Länder, bei denen es in diesem Bereich deutlich besser läuft?

Zitat von: amare am 20. Juni 2026, 20:20:59und diese sind meist deutlich schärfer als in Deutschland

Allerdings nach Alter und Leistungsfähigkeit gestaffelt und deutlich besseren Hilfsangeboten.

Zitat von: amare am 20. Juni 2026, 20:20:59Trotzdem ist die Aussage, in Deutschland werde ,,so gut wie gar nicht geholfen", schwer haltbar.

Echte Hilfe sieht für mich aber nun mal anders aus, als nahezu täglich in seinen Briefkasten glotzen zu müssen, ob nicht ein "wichtiger" Brief vom JC darin ist.

Ich kenne selbst Leute mit 64, welchen noch eine absolut schwachsinnige Maßnahme aufgedrückt wurde.

Aber dein Wille wird geschehen, der Bayerndödel will ja nun auch an das viel zu hohe Bürgergeld ran.
Dementsprechend dann wohl auch an die Grundsicherung.

Wohngeld, Rente, Krankenkasse Pflege, überall soll gekürzt werden.
Dagegen es im Leben sonst überall teurer wird.

Aber für solche hinterv.....en Typen wie der Ratte in Kiew ist genug da!

GoetzB

#37
Zitat von: amare am 20. Juni 2026, 00:37:25
Zitat von: GoetzB am 19. Juni 2026, 22:31:55
Zitat von: amare am 19. Juni 2026, 19:42:09
Zitat von: GoetzB am 19. Juni 2026, 18:57:16...
Aber so lange man nicht selbst betroffen ist, oder auf der anderen Seite des Schreibtisches sitzt ( Mehrheit der JC Mitarbeiter begrüßen die neuen Regelungen) ferner - aktuelle Meldung. 2/3 der deutschen würden keine Einschränkungen der Reformen in Kauf nehmen.

...


Ich kann gut nachvollziehen, warum viele Mitarbeiter die Reformen begrüßen. Wenn dich täglich mehrere Kunden verbal oder sogar körperlich angreifen, respektlos sind und offen zeigen, dass sie keine Lust haben, würdest du dir nicht auch wünschen, dass SOLCHE Menschen sanktioniert werden können – ohne dass solche Maßnahmen von vornherein zum Scheitern verurteilt sind?

Nun niemand wurde gezwungen, einen Job beim Jobcenter zu machen.

Aber damit zu argumentieren, das es verbale und nonverbale Angriffe gibt, um durch Sanktionen die Möglichkeit diese zu verschärfen, weil einer nicht aus Spaß, sondern aus Kurzschlusshandlung durchdreht?
- Ich verweise auch auf die Regel, das jener der nicht zum Jobcenter kommt, die Zahlung eingestellt wird, bis er zum Jobcenter kommt. Macht auch totalen Sinn, wenn bei bekannten psychischen Einschränkungen es zu Angriffen kommt; aber in den Worten von Frau Bas gesagt " Wir haben ihn an den Tisch bekommen" und er hat mitgemacht.

Ein System das auf Respektlosigkeit setzt - bzw. in Zukunft verschärft durch Druck und Bedrohungen setzen wird, forciert die Respektlosigkeit ggü. den Mitarbeitern. Abgesehen davon, wie die Respektlosigkeit vom Mitarbeiter zum "Kunden" gesetzt wird, sei es auch nur durch kalt angreifend infantile Gesprächsführung.

Und rein vom Menschenverstand ausgehend.
Es ist doch schön zu wissen, wenn jemand unmotiviert ist. Dann kümmert sich um die, die wollen.
Dann werden Ressourcen sinnvoll angewandt, auch im Sinne des Steuerzahlers.

Nicht das dass Gefühl besteht, der Arbeitslose muss gottgleich immer seine maximale Motivation bekunden, im Wissen, das es für Firmen mehr Sinn macht, jemanden einzustellen, die auch wollen & der bekannten Statistiken zu Arbeitslosen vs offenen Stellen.

Wenn ich so ein Grundverständnis des Gegenübers habe, dann ist der Begriff Vermittler nicht zielführend.

Und um das mal klarzustellen.
Wenn Arbeitslose "eingeladen" werden, ist die Bedrohung schon in der Rechtsfolgebelehrung enthalten.
"Ich möchte mit ihnen" impliziert die Bedrohung das in Verbindung des einladenden Mitarbeiters.

Gewalt wird oft vom System erzeugt. Und wird in Zukunft noch zunehmen, dank der neuen Möglichkeiten.




Mal Realtalk. Was wäre für DICH der beste Outcome, wenn du entscheiden dürftest? Bedingungsloses Grundeinkommen? Weiterhin Bürgergeld, nur ohne Sanktionen, oder was ganz anderes?

Ich würde weitere die Versicherungspflicht beim Alg1 beibehalten,
aber jeder könnte sich dann den Anbieter selber wählen. (Gedeckelt des Abzugs, aber der wer mehr zahlt, bekommt bessere Leistungen oder ist freier, als bei der Arbeitsagentur)

Jobcenter würde ich abschaffen, dafür eine echte Vermittlungsstelle als Ersatz.
- Auszahlung der Gelder über das Finanzamt, Prämien für dauerhafte Jobvermittlungen und die Stellen sind dann von Vermittlern öffentlicher und privater Vermittler besetzt.
Sanktionen machen keinen Sinn! Sonst kann man nicht von Vermittlung sprechen.
Andererseits würde ich dann auch keine Vorgaben beim ML mehr machen.

Weiterbildungen sollte von den Arbeitgebern bezahlt werden, mit der Prämisse, das wenn die Weiterbildung absichtlich abgebrochen wird, oder der zugrundeliegende Arbeitsvertrag nicht erfüllt wird (Mindestvertrag) das dann ein Teil der Kosten zurück bezahlt werden muss.

Keine Gelder mehr für Zwangsmaßnahmen in jeder Form.
Gegen einen dritten Arbeitsmarkt wäre nichts einzuwenden, wenn die Arbeit sinnvoll ist und der Lohn dem Mindestlohn entspricht. Die dann nicht zur Integration dienen, sondern um Menschen, die arbeiten wollen, aber nicht können, wegen Handicap so einen Mehrwert zu bieten.

Pflichtarbeit für Arbeitslose im Falle von Ereignisse wie Kriegen oder Pandemien.
Es macht nämlich keinen Sinn Arbeitnehmer dazu zu verpflichten (was möglich ist), wenn Arbeitslose verfügbar sind. Und das würde man sicherlich nicht als Drangsalierung sehen. Weil der Sinn gegeben ist.

Frei werdende Mitarbeiter der JC zum Zoll oder der Finanzverwaltung.
Schwarzarbeit oder vor allen Steuerhinterziehung zu bekämpfen.
Das würde die MRD im Bundeshaushalt auffüllen.

Kranke Arbeitslose in die Sozialhilfe.

Migration würde ich grundsätzlich abkoppeln vom Sozialsystem.
Hier würde es heißen : Asylanspruch so lange wie Asylgrund.
Wer eine Arbeit hat, wird auch nach Wegfall des Grundes weiter geduldet.
Mit Möglichkeiten einer dauerhaften dt. Staatsbürgerschaft.
Die aber wieder entzogen werden kann, in Falle von Kriminalität.
Regelsatz wie heute schon der Leistungssatz für Asylbewerber, aber jene sind verpflichtet, ihre Unterkunft selber sauber zu machen.






selbiger

Zitat von: GoetzB am 21. Juni 2026, 16:29:55Kranke Arbeitslose in die Sozialhilfe.

so wie es einst schon war..funktionierte sehr gut..es gibt nunmal menschen die krank sind,suchtkrankheiten,körperliche etz usw..die schlicht auf den ersten arbeitsmarkt nicht zu gebrauchen währen..für den rest wieder zurück zur arbeitslosenhilfe,.massnamen wie abm äusserst sinnvoll..nur das diese nicht mehr begrenzt sein sollten..so kommt dauerhaft was in die rentenkasse..im grunde hatten wir ein perfekt funktionierendes system..da muss man wieder hin..was einige nicht wissen..oder nicht wahr haben wollen..dieses system war deutlich günstiger als der völlige müll von heute..
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.

Kopfbahnhof

Zitat von: GoetzB am 21. Juni 2026, 16:29:55Weiterbildungen sollte von den Arbeitgebern bezahlt werden, mit der Prämisse, das wenn die Weiterbildung absichtlich abgebrochen wird, oder der zugrundeliegende Arbeitsvertrag nicht erfüllt wird (Mindestvertrag) das dann ein Teil der Kosten zurück bezahlt werden muss.

Es gibt ja schon AG die genau das tun.

Natürlich nicht die Leihbuden, die allzu gern von einem JC profitieren.
Oder andere windige AG die sonst keinen einzigen "Bewerber" hätten.