Jobcenter erfindet Konten und verlangt Auskünfte darüber

Begonnen von Maxh, 23. September 2026, 23:12:01

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Maxh

Hallo Forum,

Leider muss ich noch mal um eure Hilfe bitten.

Bei meinem Weiterbewilligungsantrag hatte ich noch die Nebenkostenabrechnung des vorherigen Jahres eingereicht, da ich noch keine neue Nebenkostenabrechnung erhalten hatte.

Als ich dann vor etwas mehr als einem Monat die neue Nebenkostenabrechnung erhalten habe, hatte ich eine E-Mail an das Jobcenter geschrieben und gefragt, ob sie diese Nebenkostenabrechnung haben möchten.
Ich kenne mich halt mit den üblichen Vorgehensweisen noch nicht aus. Deshalb habe ich gefragt.

Ich erhielt dann im Abstand von wenigen Tagen zwei Briefe wo ich jeweils zur Mitwirkung aufgefordert wurde und die Nebenkostenabrechnung verlangt wurde.
Eigentlich hatte ich die aktuelle Nebenkostenabrechnung abgegeben.
Die abgegebene war zu dem Zeitpunkt der Abgabe noch aktuell.

Ich habe dann fristgerecht die neu erhaltene Nebenkostenabrechnung eingereicht.
Daraufhin erhielt ich zunächst eine neue Abrechnung wo mir ein paar Euro Heizkosten erstattet worden sind. Ich habe nicht viele Heizkosten.


Nun komme ich aber zum eigentlichen Problem:
Gestern erhielt ich schon wieder ein Schreiben von Jobcenter, wo man mich erneut zur Mitwirkung aufgefordert.

Man erfindet zwei Bankkonten, die ich überhaupt nicht kenne und verlangt das sich rückwirkend dazu bis heute fortlaufend Kontoauszüge nachzureichen hätte.

Weiterhin werde ich aufgefordert zu einem Sparkonto das mir gehört fortlaufende Auszüge zu liefern, obwohl es bei diesem Konto nur einmal im Jahr einen Auszug gibt.
Diesen Auszug hatte ich bereits bei meinem Weiterbewilligungsantrag eingereicht.
Schon beim Erstantrag hatte ich darauf verwiesen dass es hier nur einmal im Jahr einen Kontoauszug gibt.
Ich kann keine fortlaufenden Kontoauszüge liefern und auch technisch ist es für die Bank nicht möglich mehr als einmal im Jahr einen Auszug zur Verfügung zu stellen.

Zu den ersten beiden Konten stelle ich mir nun die Frage, ob es darum geht, mich zu terrorisieren. Vielleicht hat das ja was mit meinem Widerspruch zu tun, denn dieses Schreiben zur Mitwirkungspflicht kommt von den Vorgesetzten der Leistungsabteilung.

Zu einem vorherigen Thema hatte ich bereits versucht, die Leistungsabteilung während ihrer telefonischen Öffnungszeiten sicher 70-100 Mal zu erreichen.
Nie ist jemand ans Telefon gegangen.
Drei eingetragene Rückrufersuche wurden nicht durchgeführt.

Wie würdet ihr hier vorgehen?
Müsste ich mir dafür einen Anwalt nehmen?
Da mir mit dem Entzug der Leistung gedroht wird, empfinde ich es schon fast als kriminell wenn man Konten erfindet die derjenige gar nicht hat.

Ich danke euch noch mal im Voraus!

LG


P.S.: Meint ihr, dass da vielleicht überhaupt keine Menschen mehr sitzen und  solche Briefe von Maschinen rausgeschickt werden?