Nächster Ärger für Merz (und Klingbeil): Teile der SPD planen Bürgergeld-Revolut

Begonnen von Vollloser, 26. November 2025, 13:26:22

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GoetzB

An dem Focus Artikel und den Diskussionen
dazu erkennt man die Relevanz von Kafka
in den Jobcentern.

Respekt Schreiben erfolgen in besseren Fällen...
Was ist mit dem Respekt ggü. Arbeitslosen diese nicht mit sinnlosen Vorladungen und den resultierenden Sanktionen bei Nichtwarnnahme zu bedrohen ?
Aber jene die dauerhaftes Hausverbot haben, die haben durchaus alle neune gezogen.

selbiger

Zitat von: Konstantin am 27. November 2025, 15:13:59Andersherum wird ein Schuh draus, die Hand die ein füttert beißt man nicht.

kommt gannnzz drauf an..da bestimmen leute die niee wirklich körperlich schwer gearbeitet haben,welche die ihre schäfchen im stall haben,über andere..wie ,wovon sie zu leben haben..und was sie dafür tun müssen..ein elend fürs politische versagen und die passende suche nach sündenböcke..also ich heise sowas nicht gut..knie nieder vor deinen herren..!
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.

Davis

Zitat von: Konstantin am 27. November 2025, 15:13:59Es wird einen Grund geben warum Leistungen auf 0 gesenkt werden und der liegt ganz sicher nicht beim Jobcenter.

Man muss - wie überall - nur mal an den Falschen geraten, der meint sich auf Kosten von einem profilieren zu wollen. Es kann ja immer mal wieder sein, dass einem dein Gesicht nicht passt. Ich hatte in der Hinsicht bislang überwiegend Glück. Es gab sogar Sachbearbeiter, die mir ausgeredet haben bei Zeitarbeitsfirmen anzufangen. Nach ein paar Jahren hätte man dann keinen Bock mehr auf irgendetwas, meinte einer. Auch solche Idealisten gab und gibt es unter ihnen.

Rotti

Es wird sich nichts ändern und ja es werden Einsparungen sein wenn der Krieg vorüber ist und der Frieden kommt.
Alte Wege öffnen keine neuen Türen.

Ich verstehe nicht, warum, wenn wir etwas zerstören, die von Menschen geschaffen-wir nennen es Vandalismus,
aber wenn wir etwas zerstören, geschaffen von der Natur, wir nennen es Fortschritt.

Vollloser

Zitat von: anne am 27. November 2025, 13:25:52Jobcenter kann psychisch Kranken die Leistungen streichen

Bärbel Bas war es doch aber bei ihrer Vorstellung dieser "neuen Grundsicherungsregeln" wichtig, dass psychish Kranke von Sanktionen nicht betroffen sein sollen !?!  :scratch:  :scratch:
Ich finde leider kein Video, wo sie das am Schluss dieser Pressekonferenz da, letzten Monat, gesagt hat.
Sei wirklich Kunde - und keine Ware !

Konstantin

Zitat von: Vollloser am 27. November 2025, 19:07:52wichtig, dass psychish Kranke von Sanktionen nicht betroffen sein sollen
Die sollten nicht sanktioniert werden, denen sollte geholfen werden. Dafür gibt es den Sozialpsychiatrischer Dienst. Die lokalen Gesundheitsämter bieten kostenlose Unterstützung durch Sozialpsychiatrische Dienste an. Die Teams bestehen aus Ärzten, Pflegekräften und Sozialpädagogen, die bei Bedarf auch Hausbesuche machen können.

Die erste Anlaufstelle ist oft der Hausarzt, der eine Überweisung zu Fachärzten wie Psychiatern oder Psychotherapeuten ausstellen kann. Zu den wirksamsten Behandlungsoptionen gehören die Psychotherapie (z.B. Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) und die medikamentöse Behandlung mit Psychopharmaka wie Antidepressiva. Die Kosten für anerkannte Psychotherapieverfahren werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, sofern eine entsprechende Diagnose vorliegt.

Bei akuten Krisen oder schweren Erkrankungen kann eine Behandlung in einer psychiatrischen Klinik oder Tagesklinik notwendig sein. Dort stehen verschiedene Therapieangebote zur Verfügung, darunter Ergotherapie, Kunsttherapie, Bewegungstherapie und Gruppentherapie.

selbiger

Zitat von: Konstantin am 27. November 2025, 20:03:43
Zitat von: Vollloser am 27. November 2025, 19:07:52wichtig, dass psychish Kranke von Sanktionen nicht betroffen sein sollen
Die sollten nicht sanktioniert werden, denen sollte geholfen werden. Dafür gibt es den Sozialpsychiatrischer Dienst. Die lokalen Gesundheitsämter bieten kostenlose Unterstützung durch Sozialpsychiatrische Dienste an. Die Teams bestehen aus Ärzten, Pflegekräften und Sozialpädagogen, die bei Bedarf auch Hausbesuche machen können.

Die erste Anlaufstelle ist oft der Hausarzt, der eine Überweisung zu Fachärzten wie Psychiatern oder Psychotherapeuten ausstellen kann. Zu den wirksamsten Behandlungsoptionen gehören die Psychotherapie (z.B. Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) und die medikamentöse Behandlung mit Psychopharmaka wie Antidepressiva. Die Kosten für anerkannte Psychotherapieverfahren werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, sofern eine entsprechende Diagnose vorliegt.

Bei akuten Krisen oder schweren Erkrankungen kann eine Behandlung in einer psychiatrischen Klinik oder Tagesklinik notwendig sein. Dort stehen verschiedene Therapieangebote zur Verfügung, darunter Ergotherapie, Kunsttherapie, Bewegungstherapie und Gruppentherapie.


ja genau..mit aller gewalt noch das letze aus den billigen rausholen..ich kenne leute die in eu rente sind..aber ich weis auch was die alles über sich ergehen lassen musten..da war faktisch ein gutachter nach dem anderen unglaubwürdiger als der andere..haben sich mit diagnosen überschüttet,wie nen wettkampf.. bis man zum entschluss kam..ok..aus dem ist nichts mehr rauszuholen..der ist mit durch..jetzt kanste den die rente geben..also diese ständige drang mit aller gewalt nach beweisen zu suchen,das diese alle simulanten sind usw..ist einfach nur noch wiederlich.. :wand:
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.

Vollloser

Zitat von: Konstantin am 27. November 2025, 20:03:43Die sollten nicht sanktioniert werden, denen sollte geholfen werden. Dafür gibt es den Sozialpsychiatrischer Dienst.

Tja sollte sollte sollte !?
Sollten psychisch Kranke nun aber doch sanktioniert werden dürfen, wäre dieser Sozialpsychiatrische Dienst etc. ja quasi irrelevant - zumindest jedenfalls im Rahmen des SGB2/neue Grundsicherung dann !?!  :weisnich:
Sei wirklich Kunde - und keine Ware !

Konstantin

Nein, nicht ganz. Er wäre weiterhin relevant für die Feststellung der Krankheit und für die Behandlung der Person.

Aber im Kontext des SGB II und der Frage der Sanktionierbarkeit hätte die medizinische Feststellung keine aufschiebende oder schützende Wirkung mehr für den Leistungsbezug. Die Logik, die Kranke bisher vor Sanktionen schützt ("man kann nur sanktionieren, wen man auch fordern kann"), wäre ausgehebelt.

Vollloser

Zitat von: Konstantin am 28. November 2025, 11:19:07Nein, nicht ganz. Er wäre weiterhin relevant für die Feststellung der Krankheit und für die Behandlung der Person...

Ja und dann ?
Krankheit festgestellt - Behandlung - und währenddessen aber trotzdem Sanktionierungen !?!?
Rembrandt ??  :wand:
Sei wirklich Kunde - und keine Ware !

Davis

Zitat von: selbiger am 28. November 2025, 06:34:53
Zitat von: Konstantin am 27. November 2025, 20:03:43
Zitat von: Vollloser am 27. November 2025, 19:07:52wichtig, dass psychish Kranke von Sanktionen nicht betroffen sein sollen
Die sollten nicht sanktioniert werden, denen sollte geholfen werden. Dafür gibt es den Sozialpsychiatrischer Dienst. Die lokalen Gesundheitsämter bieten kostenlose Unterstützung durch Sozialpsychiatrische Dienste an. Die Teams bestehen aus Ärzten, Pflegekräften und Sozialpädagogen, die bei Bedarf auch Hausbesuche machen können.

Die erste Anlaufstelle ist oft der Hausarzt, der eine Überweisung zu Fachärzten wie Psychiatern oder Psychotherapeuten ausstellen kann. Zu den wirksamsten Behandlungsoptionen gehören die Psychotherapie (z.B. Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) und die medikamentöse Behandlung mit Psychopharmaka wie Antidepressiva. Die Kosten für anerkannte Psychotherapieverfahren werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, sofern eine entsprechende Diagnose vorliegt.

Bei akuten Krisen oder schweren Erkrankungen kann eine Behandlung in einer psychiatrischen Klinik oder Tagesklinik notwendig sein. Dort stehen verschiedene Therapieangebote zur Verfügung, darunter Ergotherapie, Kunsttherapie, Bewegungstherapie und Gruppentherapie.


ja genau..mit aller gewalt noch das letze aus den billigen rausholen..ich kenne leute die in eu rente sind..aber ich weis auch was die alles über sich ergehen lassen musten..da war faktisch ein gutachter nach dem anderen unglaubwürdiger als der andere..haben sich mit diagnosen überschüttet,wie nen wettkampf.. bis man zum entschluss kam..ok..aus dem ist nichts mehr rauszuholen..der ist mit durch..jetzt kanste den die rente geben..also diese ständige drang mit aller gewalt nach beweisen zu suchen,das diese alle simulanten sind usw..ist einfach nur noch wiederlich.. :wand:

In den Jahren in denen ich Psychopharmaka verschrieben bekam, hat kein Psychiater auch nur einmal im Labor testen lassen, ob ich das Zeug überhaupt zu mir nehme. Da das der Regelfall sein dürfte, habe ich sogar ein gewisses Verständnis, dass man nicht jeden einfach so in die Rente durchwinkt.

Vollloser

Zitat von: Davis am 28. November 2025, 12:07:20hat kein Psychiater auch nur einmal im Labor testen lassen, ob ich das Zeug überhaupt zu mir nehme. Da das der Regelfall sein dürfte,...

Wie - WAS dürfte der Regelfall sein ?
Dass die Patienten ihre Medikamente nicht nehmen, oder wie, oder was jetzt ??
DAS gildet dann natürlich nich...  :frechheit:  :ironie:
Hast DU denn immer Deine Medikamente genommen ?  Und wenn nein, warum nicht ?? [Darauf musst Du nicht antworten !]

Gibt es denn auch vielleicht Patienten, die z. B. in einer Psychotherapie sind, und einfach da nicht hingehen ?
Sei wirklich Kunde - und keine Ware !

selbiger

Zitat von: Davis am 28. November 2025, 12:07:20In den Jahren in denen ich Psychopharmaka verschrieben bekam, hat kein Psychiater auch nur einmal im Labor testen lassen, ob ich das Zeug überhaupt zu mir nehme. Da das der Regelfall sein dürfte, habe ich sogar ein gewisses Verständnis, dass man nicht jeden einfach so in die Rente durchwinkt.

das haste bestimmt einmal so mitgemacht oder...??die die ich kenne wahren zu erst baim ärztlichen dienst der arge..dort wurde mit denen alle möglichen fragen ,tests usw durch geführt..dann gehts zum gutachter..der zieht sowas ähnliches durch..das ist sehr belastent..dann wird man wenn man glück hat ins bfw gesteckt..in der regel 3 wochen..dort durchläusft du sämtliche berufs sparten..um zu schauen..na wo könnte man den den noch verheitzen..inklusiver vielen weiteren tests und versuche..ebendso ziemlich anstrengend..wenn du das durchlaufen hast..und denn noch auf beiden beinen stehst und die psyche noch mit macht,gehts zum abschluss zum gutachter der rentenkasse..dort wirste wieder sämtlichen tests,fragen und sonstige versuche durchlaufen..wenn du dann geistig und körperlich mit durch bist bekommste eu rente..bis zum regulären altersrenteneintritt..ansonsten nur begrenzt für 2 jahre..und dann wird wieder geschaut hat sich was verbessert..wenn nicht nochmal 2 jahre..und wenn immer noch nicht besser denn bekommste für immer..
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.

Davis

Zitat von: Vollloser am 28. November 2025, 12:20:31Wie - WAS dürfte der Regelfall sein ?
Dass die Patienten ihre Medikamente nicht nehmen, oder wie, oder was jetzt ??
DAS gildet dann natürlich nich...  :frechheit:  :ironie:

Ich meinte dass die Psychiater meines Wissens nicht Blut abnehmen (lassen), um nachzuprüfen wieviel von dem Zeug der Patient genommen hat. Wäre auch um einiges teurer als die Tests bzgl. Leber und Nieren, die man stattdessen einmal im Jahr beim Hausarzt macht.