79 Krankenkassen wollen nicht für Bürgergeld-Bezieher zahlen

Begonnen von selbiger, Heute um 08:25:54

⏪ vorheriges - nächstes ⏩

0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

selbiger

Die gesetzlichen Krankenkassen wehren sich gegen die Finanzierung der Gesundheitsversorgung von Menschen, die Bürgergeld beziehungsweise seit Juli 2026 Grundsicherungsgeld beziehen. Insgesamt 79 Krankenkassen haben die Bundesrepublik Deutschland verklagt, weil die Zahlungen des Bundes nach ihrer Auffassung nicht ausreichen.

https://www.gegen-hartz.de/urteile/klagewelle-79-krankenkassen-wollen-nicht-fuer-buergergeld-bezieher-zahlen

genau..profit ist wichtiger..was zählt da schon die gesundheit von menschen.. :wand:
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.

eder

Oh bitte, nix mit Profit. Der Bund wälzt ganz unverblümt die Kosten zu Lasten der Sozialversicherung ab.

Wer wird wohl durch diese Nummer entlastet und wer belastet 🤔


Eichhörnchen

Ich war ja mal eine Zeit lang sog. "Privatier". Und da hatte ich den niedrigsten Satz der Krankenkasse (halt eben selber) zu zahlen (meine Biographie/Lebenslauf ist sehr speziell).
Dieses Geld, was der Staat den Krankenkassen für einen Hartz4-Bürgergeld-Grundsicherungsbezieher da zahlt, liegt wohl tatsächlich noch einigermaßen UNTER diesem niedrigsten Satz den es da bei der Krankenkasse gibt !!
Als ich "Hartz4 reif" wurde, wusste ich das noch gar nicht. Und das hat mich schon durchaus einigermaßen verwundert bis etwas bestürzt, als ich das erfahren habe. Tja !
Wieso zahlt der Staat denn nich wenigstens den vollen niedrigsten Satz der Krankenkasse ??
Sei wirklich Kunde - und keine Ware !

Robert22

Ich als freiwillig Versicherter zahle für die AOK derzeit 281 (Mindestsatz) €uro im Monat - der Betrag, der für Bürgergeldempfänger derzeit gezahlt wird, soll so um die 100 €uro, laut Hörensagen (?), liegen.

Sheherazade

ZitatDer Bund zahlt Beiträge für die Empfängerinnen und Empfänger von Bürgergeld an die gesetzlichen Krankenkassen. Denn es ist eine staatliche Aufgabe, die medizinische Versorgung von Menschen am Existenzminimum im Krankheitsfall abzusichern. Im Jahr 2026 liegen die Beiträge pro Person bei 144 Euro monatlich. Das Problem: Diese Beiträge sind viel zu gering, sie decken nur etwa ein Drittel der tatsächlichen Kosten. Das Defizit, das sich aus den zu geringen Beiträgen vom Staat ergibt, liegt mittlerweile bei rund zwölf Milliarden Euro jährlich. Dieses Geld fehlt den gesetzlichen Krankenkassen.
Quelle
"Die, die zu feige waren in der Diktatur, rebellieren jetzt ohne Risiko gegen die Demokratie. Den Bequemlichkeiten der Diktatur jammern sie nach, und die Mühen der Demokratie sind ihnen fremd."  Wolf Biermann

,,Solange es Leute gibt, die nichts können, nichts wissen und nichts geleistet haben, wird es auch Rassismus geben. Denn auch diese Leute wollen sich gut fühlen und auf irgendetwas stolz sein. Also suchen sie sich jemanden aus, der anders ist als sie und halten sich für besser."
Farin Urlaub